Pforzheim. Zu drastischen Maßnahmen hat am Mittwochabend der Pforzheimer Gemeindevollzugsdienst in der Nordstadt gegriffen: Insgesamt fünf Fahrzeuge wurden abgeschleppt, die verkehrswidrig parkten.
Dabei wurde das Augenmerk besonders auf Falschparker in Anwohnerbereichen oder an den Schnittpunkten von Kreuzungen gelegt. Bei der Aktion war auch Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch anwesend.


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Die Stadt erhofft sich Signalwirkung von den Maßnahmen, denn gerade für Rettungsdienste ist es entscheidend, dass keine gefährlichen Engstellen entstehen, die im Notfall wertvolle Zeit – und damit auch Leben - kosten können.
"Wir konnten bereits wenige Minuten nach Beginn der Aktion den ersten Falschparker auf einem Behindertenparkplatz ausfindig machen."
Pforzheims OB Peter Boch
Auch Heike Kuppinger vom Nordstadtbürgerverein war die Ordnung des Parkverkehrs ein dringendes Anliegen.
Boch zeigt sich beeindruckt: „Wir konnten bereits wenige Minuten nach Beginn der Aktion den ersten Falschparker auf einem Behindertenparkplatz ausfindig machen.“ Dies war dann auch das Erste von insgesamt fünf abgeschleppten Fahrzeugen innerhalb von zwei Stunden.
Boch hebt Bedeutung der Nordstadt hervor
Weil der zur Verfügung stehende Parkraum im betreffenden Quartier begrenzt ist, gilt es umso mehr, wichtige Spielregeln einzuhalten, so die Stadt. Anwohner, Besucher, Einzelhandel und Gastronomie müssen sich die vorhandenen Flächen teilen. Zu wenig beachtet würden die Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage des Landratsamts sowie der Goldenen Pforte. Durch deren stärkere Nutzung könnte es eine spürbare Entlastung geben.
"Ich bin sehr froh, dass wir mit der Nordstadt einen urbanen Stadtteil mit einer sehr lebendigen und attraktiven Gastroszene haben."
Boch
„Ich bin sehr froh, dass wir mit der Nordstadt einen urbanen Stadtteil mit einer sehr lebendigen und attraktiven Gastroszene haben“, sagt Rathauschef Boch. Gerade deshalb sei es wichtig, dass Spielregeln eingehalten werden, damit das Zusammenleben für alle funktioniere. Das beinhalte, dass Gäste beziehungsweise Parkplatzsuchende ihre Fahrzeuge legal abstellten, um so dem Aspekt der Sicherheit ausreichend Rechnung zu tragen. „Auch Anwohner haben das Anrecht, in den für sie reservierten Bereichen zu parken", so der OB.


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Aktionen dieser Art sollenn künftig häufiger wiederholt werden. Laut Stadt nicht mit dem Ziel, möglichst viele Fahrzeuge abzuschleppen, sondern um Falschparken künftig deutlich einzudämmen.

