Pforzheim. Für große Aufregung haben am Mittwochmorgen mehrere Einsätze des Zolls in Pforzheim gesorgt – unter anderem um 9 Uhr morgens an der Enzstraße im Stadtteil Eutingen. Verantwortlich dafür seien weitläufigere Ermittlungsmaßnahmen aufgrund von "Schwarzarbeit" gewesen, bestätigte der Pressesprecher der Mannheimer Staatsanwaltschaft Nikolas Hollinger im Gespräch mit PZ-news.
Durchsucht wurden nach PZ-Informationen auch ein Wohnhaus in der Julius-Heydegger-Straße, ebenfalls ein Wohnhaus in der Fritz-Neuert-Straße und ein Lokal in der Holzgartenstraße.

Zoll durchsucht mehrere Objekte in Pforzheim
Wie Hollinger gegenüber PZ-news berichtete, wurden an diesem Morgen nicht nur in Pforzheim, sondern auch überregional zahrleiche Objekte durchsucht. Es gehe in diesem Fall darum, Erträge aus Straftaten - "sogenannte Vermögenswerte" - zu sichern, so Hollinger. Konkret seien die Beamten aber in dem Gebäude in der Enzstraße auf der Suche nach Beweismittel aller Art gewesen.
Detaillierte Hintergründe nicht bekannt
Am Morgen hatten sich Anwohner bei der Redaktion gemeldet, die von einem Einsatz berichteten, bei dem "Zollbeamte vollbewaffnet" in ein Haus an der Enzstraße gelangen wollten. "Sie haben nach meinem Mietvertrag gefragt und wer meine Vermieter sind", so eine Frau, die anonym bleiben möchte. Laut dieser Anwohnerin haben zahlreiche Zollbeamte anschließend Garten und Hinterhof durchsucht.
Welche Unternehmen oder Einrichtungen am Mittwoch untersucht wurden oder weitere Hintergründe zu möglichen Beschuldigten konnte Hollinger nicht nennen, da die Ermittlungen laut ihm derzeit auf Hochtouren laufen.

