Pforzheim. Ein mysteriöser Todesfall, ein Gruftwächter und ein Markgraf: Beim Abendformat „Zur Nacht“ sind die Besucherinnen und Besucher am Samstagabend in die geheimnisvolle Geschichte der Pforzheimer Schloßkirche entführt worden, die von unzähligen Kerzen in ein stimmungsvolles Licht getaucht wurde.
Im Mittelpunkt stand der rätselhafte Tod der siebenjährigen Margaretha, deren Geschichte im Jahr 1816 Eingang in die von den Brüdern Grimm herausgegebenen Sammlung „Deutsche Sagen“ fand. Begegnungen mit dem Erzengel Michael, überraschende Einblicke auf dem Kirchendach und ein gemütlicher Ausklang bei Punsch und Glühwein machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis.
Das Team der Ökumenischen Citykirche lädt jedes Jahr im Herbst zu diesem besonderen Format ein, bei dem nachts in der Schloßkirche Grabdenkmäler, einzelne Figuren und liturgische Gegenstände zum Leben erwachen und ungewohnte Perspektiven entstehen.

