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Mit Spritzbeton wird die Tunnelröhre immer wieder gesichert. 
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Kritischen Fragen müssen sich die Planer der Westtangente stellen: Auf dem Podium sitzen (von links) Projektleiter Michael Schwab, die beiden Bauleiter Ralf Weisenburger und Kathrin Hellwig, Grunderwerbs-Beauftragte Sylvia Kistner, Jürgen Genthner, Leiter des Baureferats im Regierungspräsidium Karlsruhe, Martin Wagner von der Bauüberwachung und Wolfgang Kranzlmaier von der Arbeitsgemeinschaft der ausführenden Firmen.  Foto: Meyer 

Hausbesitzer sorgen sich vor Sprengungen für Arlinger-Tunnel: Regierungspräsidium stellt sich Fragen rund um Westtangente

Pforzheim. Des einen Freud’ ist des an deren Leid: Während viele Autofahrer die Fertigstellung der Westtangente kaum erwarten können, damit sie sich nicht mehr durch den Verkehr in der Innenstadt quälen müssen, treiben die Anwohner Sorgen um.

Im voll besetzten Malersaal stellen sich Vertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe den Fragen. Weil man sich mit der Baustelle bald Wohngebieten nähere, sei nun der richtige Zeitpunkt für eine solche Veranstaltung gekommen, so Jürgen Genthner, Leiter des Baureferats im Regierungspräsidium Karlsruhe. Für den Tunnel seien auch Sprengarbeiten notwendig, erklärte er. Bei Erschütterungsmessungen an der Oberfläche sei man aber nicht an gesetzliche Grenzwerte herangekommen. Um „auf der sicheren Seite“ zu sein, würde aber bei Gebäuden in der Nähe eine Beweissicherung erfolgen. Das heißt: Ein Gutachter nimmt die Häuser unter die Lupe, damit später geklärt werden kann, welche Schäden auf Sprengungen im Rahmen des Tunnelbaus zurückzuführen sind.

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Bärbel Schierling

Bärbel Schierling

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