Bei der Messe von Dekan Bernard Ihle ist die Terrasse gut gefüllt. Foto: Frommer
Pforzheim
Heilpädagogisches Zentrum der Caritas: Fest zum Jubiläum
  • Robin Daniel Frommer

Pforzheim. Seifenblasen, Fürbitten und Chorgesang: Ein kindgerechter Gottesdienst im Freien eröffnete das samstägliche Sommerfest anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Heilpädagogischen Zentrums.

Dekan Bernhard Ihle zelebrierte eine ebenso kompakte wie heitere Messe, an die sich die offizielle Begrüßung durch Caritas-Direktor Frank Johannes Lemke anschloss. Lemke nutzte das Triple-Jubiläum – 50 Jahre Schulkindergarten, 40 Jahre Frühförderung und 10 Jahre frühe Hilfen –, um an die Pioniere und Anfänge des Heilpädagogischen Zentrums zwischen Redtenbacher- und Blumenheckstraße zu erinnern.

Pionierin gewürdigt

Ausdrücklich würdigte er hierbei den früheren Caritas-Geschäftsführer Manfred Krauß und die im Mai dieses Jahres verstorbene Johanna Weiß, die Mitte der 1960er-Jahre, als Mutter einer behinderten Tochter, in Pforzheim ein erstes Netzwerk betroffener Familien aus dem Boden stampfte und dem Gründungsteam des früheren Vereins zur Förderung und Betreuung spastisch gelähmter und anderer körperbehinderter Kinder, heute FöBi (Förderung Behinderter Pforzheim) lange Jahre angehörte. Unterstützung bekamen Johanna Weiß und Manfred Krauß, so fuhr Lemke fort, von Elmar Goldmann, der die Finanzierung des Schulkindergartens der Caritas durch eine persönliche Bürgschaft 1968 erst möglich gemacht hat. Die Gäste des Sommerfests zeigten ihre Wertschätzung für den (bei der Jubiläumsfeier anwesenden) CDU-Veteran mit kräftigem Applaus.

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