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Heime kritisieren zu viel Dokumentation in der Pflege.
Heime kritisieren zu viel Dokumentation in der Pflege © dpa
12.05.2011

Heime kritisieren zu viel Dokumentation in der Pflege

PFORZHEIM. Heute in der Altenpflege zu arbeiten, ist vor allem eins: ein Kampf um exakte Dokumentation und Überprüfbarkeit. Zum einen, um die Heimaufsicht zufriedenzustellen, die bei Städten und Landkreisen angesiedelt ist. Und seit letztem Jahr den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Der möchte wissen, ob die Kunden der Pflegeversicherung im Heim gut behandelt werden. Beide Organe kommen pro Jahr einmal in die Einrichtungen und prüfen in einem aufwendigen Verfahren zu 80 Prozent die gleichen Dinge.

Deshalb kritisiert der „Arbeitskreis Heim- und Pflegedienstleitungen in Pforzheim und Enzkreis“ die MDK-Überprüfung. Er vertritt 22 Einrichtungen. „Das viele Geld, die das bundesweit verschlingt, sollte man in mehr Personal für die Heime investieren“, erklärt Andreas Fuchs, stellvertretender Geschäftsführer des Hauses Schauinsland Dillweißenstein. Er und drei weitere Kollegen kümmern sich innerhalb des Arbeitskreises um den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. mof