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Der Gewinnerentwurf grafisch aufbereitet (Blick aus Richtung ZOB/ Hauptbahnhof).
Der Gewinnerentwurf grafisch aufbereitet (Blick aus Richtung ZOB/ Hauptbahnhof). © Stadt Pforzheim
08.11.2018

Hier können Bürger sich anschauen, wie der ZOB Süd in Zukunft aussehen soll

Pforzheim. Nun steht fest, was aus dem ZOB Süd in Pforzheim künftig werden soll. Interessierte Bürger können sich das Modell nun im Neuen Rathaus anschauen. 

Der Siegerentwurf von JSWD Architekten aus Köln für den Neubau des Verwaltungsgebäudes der AOK und zur Neuordnung des Bereichs um den ehemaligen  Zentralen Omnibusbahnhof Süd (ZOB-Süd) wie auch der weiteren teilnehmenden Büros werden in der Zeit vom 9. bis zum 26. November 2018 in einer Ausstellung im ersten Stock des Neuen Rathauses, vor dem Ratssaal, ausgestellt.

Der Planungswettbewerb zur Entwicklung des Bereichs um den ehemaligen ZOB-Süd wurde gemeinsam von der AOK Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim ausgelobt. Um die Bebauung des Grundstücks zu ermöglichen, werden die Nutzungen des ehemaligen ZOB-Süd auf das nördlich gelegene Areal der „Neuen Weiche“ verlagert. Entstehen sollen an zentraler Stelle zwei Neubauten, die das Angebot der Pforzheimer Innenstadt um die Bezirksdirektion der AOK Nordschwarzwald mit integriertem Gesundheitszentrum und einen Mischkomplex mit Büros, Wohnen und Parken ergänzen.

Insgesamt zehn Büros haben an dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb mit Realisierungsteil für die AOK-Zentrale sowie Ideenteil für den im östlichen Bereich des Grundstücks angedachten Mischkomplex teilgenommen. Ziel ist es, einen Ort mit eigenständigem Charakter zu entwickeln, der sich maßstäblich in die Umgebung einfügt und trotz der beiden unterschiedlichen Bausteine eine städtebauliche Einheit bildet.

Bürgermeisterin Sibylle Schüssler als Vertreterin der Stadt Pforzheim und Hartmut Keller, Geschäftsführer der AOK Nordschwarzwald, zeigten sich äußerst erfreut von der Vielfalt der Entwürfe und der großen Qualität der eingereichten Arbeiten. Die Auswahl eines Siegerentwurfs sei dadurch nicht einfach gewesen. Letztlich wählte das Preisgericht, an dem Architekten, Mitglieder des Gestaltungsbeirats, Vertreter der AOK sowie aus Politik und Verwaltung teilnahmen, einstimmig den Entwurf des Büros JSWD Architekten auf den ersten Platz.

„Die vorgelegte Qualität soll auch Richtschnur für die Entwicklung des städtischen Grundstücksteils sein“, so Planungsdezernentin Schüssler zum weiteren Vorgehen. Die Stadt wolle nun auch möglichst rasch die weiteren Schritte Richtung Konkretisierung und Realisierung des städtischen Grundstücks gehen. „Es gibt bereits einige Interessenten und vielversprechende Gespräche“, blickt Sibylle Schüssler voraus. Mit dem Gemeinderat soll im Frühjahr das weitere Vorgehen entschieden werden.