Pforzheim. Junge Talente zu unterstützen und ihnen eine sorgenfreie Studienzeit zu ermöglichen – dazu soll das Deutschlandstipendium, das seit 2011 auch an der Hochschule Pforzheim vergeben wird, verhelfen. In der Förderperiode 2024/25 profitieren insgesamt 46 Studierende von der finanziellen Unterstützung, die durch 17 Unternehmen, Vereine, Stiftungen sowie den Bund getragen wird. Nun wurden die Urkunden im feierlichen Rahmen an die Stipendiatinnen und Stipendiaten übergeben.
Bei der Vergabefeier an der Fakultät für Gestaltung würdigte Rektor Professor Ulrich Jautz die Leistung der Studierenden, heißt es in einer Mitteilung der Hochschule. In seiner Rede erinnerte er an die lange Tradition der Förderung an der Hochschule: „Bereits zur Gründung der Hochschule haben die Bürgerinnen und Bürger Pforzheims 38.000 Mark in eine Stiftung eingebracht, um die Kunstgewerbeschule zu unterstützen. Diese Gelder wurden unter anderem dafür genutzt, besonders talentierten Schülern und Schülerinnen, die sich die Ausbildung sonst nicht hätten leisten können, das Schulgeld zu finanzieren“, so der Rektor.
Neben den Stipendiaten wurden zudem zwei neue Förderer begrüßt: das Landratsamt Enzkreis und die Dürr AG. Darüber hinaus durften sich die Thost Projektmanagement GmbH sowie der Verein Pforzheimer Forum Steuern und Wirtschaftsprüfung über ihr zehnjähriges Jubiläum als Unterstützer des Programms freuen. Ihr andauerndes Engagement wurde mit einer Ehrenurkunde gewürdigt.
Einblick in Modewerkstätten
Im Anschluss erhielten die Besucher Einblicke in die Siebdruck- und Modewerkstätten, während Studierende der Visuellen Kommunikation und des Industrial Designs ihre Semesterarbeiten präsentierten.
Laut Pressemitteilung hat die Hochschule seit Einführung des Programms über 450 Deutschlandstipendien vergeben. Mehr als eine Million Euro an Spenden wurde durch die Unterstützung von insgesamt 36 Unternehmen und Institutionen aus der Region eingeworben.

