Ein furchtbarer Anblick für die Rettungskräfte: Bei dem Unfall auf der A8 kam für den Fahrer eines Kleintransporters jede Hilfe zu spät.
Tilo Keller
Pforzheim
Horror-Unfall auf A8: Drei Lastwagen werden aufeinander geschoben - Fahrer stirbt
  • nig/pol/pm

Pforzheim. Bei einem tragischen Unfall mit insgesamt drei Lastwagen ist am Dienstagvormittag auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Pforzheim-Ost der Fahrer eines spanischen Kleinlasters ums Leben gekommen. Er wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt, für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Der Polizei zufolge war der 52-jährige Fahrer eines polnischen Sattelzugs um kurz nach 11 Uhr zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und -Ost auf dem rechten von drei Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe unterwegs. Als der Verkehr stockte, bremste der 52-Jährige sein Fahrzeuggespann ab. Der 34-jährige Fahrer eines dahinter befindlichen Lastwagens mit deutscher Zulassung tat es seinem Vordermann gleich und hielt ebenso an.

Ein tragischer Verkehrsunfall mit drei Lastwagen hat am Dienstag einem Mann aus Spanien das Leben gekostet. Der Unfall ereignete sich gegen 11 Uhr auf der A8 zwischen Pforzheim-Süd und - Ost.

Kleinlasterfahrer reagiert zu spät

Der Kleinlasterfahrer reagierte offenbar zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf den Lastwagen des 34-Jährigen auf. Durch den heftigen Aufprall wurden alle drei Fahrzeuge ineinandergeschoben. Für den Fahrer des Kleinlasters, dessen Identität aktuell noch nicht feststeht, kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Der 34-Jährige wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert, der 52-Jährige erlitt einen Schock.

Den Rettungskräften bot sich ein Bild der Verwüstung am Unfallort.
Tilo Keller

A8 in Richtung Karlsruhe gesperrt

Die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe war für mehrere Stunden komplett gesperrt. Die Polizei hatte eine örtliche Umleitung eingerichtet. Neben mehreren Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, der mit drei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Einsatzleiter an der Unfallstelle war, waren auch die Autobahnmeisterei, ein Polizeihubschrauber sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Es entstand Sachschaden von insgesamt etwa 50.000 Euro.