Pforzheim-Huchenfeld. Im Huchenfelder Ortschaftsrat gab es einige Punkte, die intensiver diskutiert wurden. Es ging um Brandschutz, dunkle Plätze, Parkplatznot und einen Aufzug.
Brandschutz im Blick: Auch die Huchenfelder Grundschule stößt an ihre Grenzen. Platz wäre da, doch vier der Klassenzimmer verfügen nicht über einen zweiten baulichen Rettungsweg. Dennoch wird einer dieser Räume derzeit genutzt. „Wir setzen unsere Kinder damit aber keiner akuten Gefahr aus“, betonte Ortsvorsteherin Sabine Wagner in der vergangenen Ortschaftsratssitzung. Übergangsweise könne der zweite Rettungsweg über Fenster oder Drehleitern der Feuerwehr erfolgen. Weil der Ortsteil wächst, und die Grundschule erstmals wieder dreizügig ins Schuljahr gestartet ist, dürfe das Thema aber nicht aus den Augen verloren werden. Man befinde sich in Abstimmungsgesprächen, sagte Baudezernentin Sibylle Schüssler auf Nachfrage aus dem Rat, denn es gebe an der Schule noch weitere Baustellen.
Licht und Schatten: Udo Mürle (Aktiv für Huchenfeld) zeigte sein Unverständnis über ein Lichtgutachten für 50 000 Euro, das man in Sachen Flutlichtanlage für den Sportplatz beauftragt habe. „Da verlassen wir die Ebene des vernünftigen Vorgehens“, sagte er. Baudezernentin Sibylle Schüssler entgegnete, es gebe diesbezüglich gesetzliche Regelungen. Mürle hatte nach eigener Auskunft bereits Anfang des Jahres befürchtet, am Ende vor dunklen Plätzen zu stehen.
Planung dauert an: Zum Stand der Planungen im Gewann Bechtemer Äcker konnte Schüssler auf Nachfrage von Ortschaftrat Bernd Heintz (FW) nichts Neues vermelden. Man sei dran, intern werde das Ganze aufbereitet. „Doch das dauert, wir sind nicht mehr so viel Personal“, betonte sie.
Säckeweise: Der Bauantrag für den Häckselplatz in Huchenfeld ist gestellt, so Alexander Pfeiffer, Abteilungsleiter Abfallwirtschaft bei den Technischen Diensten. Im Rahmen der Satzungsänderung regte Wolfgang Reiß (Aktiv) an, einen kostenpflichtigen Müllsack einzuführen, mit dem man zusätzlichen Abfall rausstellen könne. „Ich dachte, der Sack ist da drin, da muss es sich aber um einen anderen Sack handeln“, kommentierte er die umfangreiche Vorlage.
In neuem Aufzug: Eigentlich wäre Reiß gerne mit dem Fahrstuhl in den Ratssaal gefahren. Weil die Ausschreibung sich verzögert, geht es mit dem Bau des Aufzugs im März 2020 los. Derzeit werden die Toiletten im Rathaus saniert. Nach der Außenfassade kommt die Umgestaltung des Foyers dran. Am Ende der Maßnahme werden die Flure gestrichen.

