
Hohenwart. Die Tragödie hatte den beliebten Aussichtsturm am Rand des Pforzheimer Stadtteils überregional bekannt gemacht. Doch der gemeinsame Todessprung dreier Mädchen von der Hohen Warte vor anderthalb Jahren ist allen Gerüchten und Interpretationen zum Trotz nicht der Grund für den Abriss der markanten Holzkonstruktion aus dem Jahr 2002: Die Stadtverwaltung hatte bereits zuvor eine Untersuchung des Bauwerks in Auftrag gegeben. Ergebnis: Die Standfestigkeit ist nicht mehr gegeben. Doch Ersatz soll her – und das an gleicher Stelle und, wenn irgend möglich, unter Verwendung der stählernen Treppenspindel im Inneren des bis 15 Meter Höhe noch stehenden Holzrumpfs, auch und gerade aus Kostengründen. Das ist der feste Wille im Pforzheimer Rathaus und insbesondere bei Baubürgermeister Tobias Volle. Er hat eine entsprechende Vorlage in den Gemeinderat eingebracht:
120.000 Euro aus dem Etat des Gebäudemanagements soll das Gremium für einen planerischen Ideenwettbewerb freigeben, aus dem dann der konkrete Plan für einen Neubau erfolgen soll. Dessen Kosten
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