Pforzheim. Pforzheim. Am Pforzheimer Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte sind laut einer Pressemitteilung 113 künftige Lehrkräfte begrüßt worden, die im Rahmen ihres Dienstantritts als Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter an Grundschulen ihren Diensteid als Beamtinnen und Beamte ablegten. Die feierliche Kurseröffnung fand im Reuchlinsaal des Schmuckmuseums Pforzheim statt. Begrüßt wurden sie nicht nur von Vertretern des Seminars Pforzheim.
Claudia Schlütter vom Amt für Bildung und Sport Pforzheim vermittelte einige zur Motivierung von Kindern wirksame Rezepte und veranschaulichte diese mit der Übergabe eines Original-Stadt-Pforzheim-Kochlöffels an jede angehende Lehrkraft.
Einig war sie sich mit Volker Traub, dem Leiter des Staatlichen Schulamtes Pforzheim darüber, wie sehr diese Lehrkräfte gerade an Pforzheimer Schulen gebraucht werden. So erging der Appell, sich auch nach dem Vorbereitungsdienst, der für viele schulisch auch im Raum Karlsruhe stattfindet, doch für eine Schule im Raum Pforzheim zu bewerben.


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Volker Traub belegte in seinen Worten auch die allfällige Abkürzung: KI mit einer ganz neuen Bedeutung: Kindliche Intelligenz! Es lohne sich für Lehrkräfte viel mehr, sich über diese pädagogische Gedanken zu machen, als sich immer nur über Nutzen und Gefahren von Künstlicher Intelliegenz aufzuhalten.
Schuldekan Georg Hauser von der katholischen Kirche übertrug sehr anschaulich die Botschaft eines unlängst aufgetauchten Banksy-Wandbild: – I want to be what you saw in me – auf die Situation junger Lehrkräfte.
Ganz ähnlich appellierte Rektor Dietrich Gerhards als Vertreter des Örtlichen Personalrates an die pädagogische Bereitschaft der Lehrkräfte mit der Aussage: „Lehren heißt lebenslang berühren.“ Unabgesprochen waren auch Thorsten Diersch, stellvertretender Leiter des Seminars, sowie die Vertretungen des Vorkurses auf der gleichen Spielwiese unterwegs: Die Vertretungen noch ganz anschaulich, indem sie den Vorbereitungsdienst mit einem anregenden Spielzimmer verglichen, in dem es gilt, etwas Schönes, Tragfähiges, aber nicht Perfektes zu bauen. Thorsten Diersch veranschaulichte dies mit Exkursen in die Spieletheorie und setzte diese auch gleich didaktisch anregend an Ort und Stelle in einem pädagogischen Zitate-Bingo um. Die sehr motivierten neuen Kolleginnen und Kollegen werden ihren eineinhalbjährigen Vorbereitungsdienst nicht nur am Seminar, sondern auch an über 100 Grundschulen im Pforzheimer und Karlsruher Raum antreten und werden dort schon freudig erwartet. pm

