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Am Schoferweg hat die Pforzheimer Bau und Grund mit dem Bau einer Flüchtlingsunterkunft begonnen.  Foto: Moritz 

In Pforzheim entstehen zwei neue Unterkünfte für Flüchtlinge

Pforzheim. Ursprünglich waren es deutlich mehr Standorte, die die Stadtverwaltung für dezentrale Flüchtlingsunterkünfte vorgesehen hatte. Doch der Zustrom ebbte ab – und die Pläne für die Julius-Naeher-Straße und den Nagoldhang wurden auf Eis gelegt. Geblieben sind die Projekte am Holder- und am Schoferweg. Für letzteres haben mittlerweile die Bauarbeiten begonnen.

An beiden Standorten sollen Unterkünfte für etwa 40 Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung entstehen.

Flüchtlingsunterkunft am Standort Schoferweg

Am Schoferweg baut die Pforzheimer Bau und Grund. Dort sind sieben Drei-Zimmer-Wohnungen geplant, wie die Geschäftsführer Wilfried Wibusch und Lothar Girrbach erläutern. Darin sollen jeweils bis zu sechs Personen unterkommen können. Nach der Fertigstellung des Baus – die für 2021 geplant ist – werden die Räume an die Stadt vermietet. Über die Konditionen schweigen sich die Vertragspartner aus. „Die Mietkosten sind Inhalt nicht öffentlicher Verträge, so dass wir uns dazu auch nicht äußern können“, so der städtische Pressesprecher Stefan Baust.

Flüchtlingsunterkunft am Standort Holderweg

Gleiches gilt für die weitere 40er-Unterkunft, die ebenfalls bis 2021 am Holderweg entstehen soll und die von der Stadtbau realisiert wird. Dort soll noch Ende dieses Jahres mit dem Bau von elf Zwei-Zimmer-Wohnungen begonnen werden. 2,3 Millionen Euro will die Stadtbau investieren. Der Mietvertrag soll über zehn Jahre laufen, kann laut Stadtverwaltung aber bei Bedarf verlängert werden.

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