Ganzen Artikel lesen mit PZ+
9,99 € pro Monat inkl. MwSt

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden

Buntes Podium im Halbkreis (von links): Moderatorin Daria Schroth vom Kunstverein, Thien Thanh Do alias „Blu“, Neva Akyüz von der Deutsch-Türkischen Gesellschaft, Miriam Haidle von den „Denkräumen“, Patrick Kouangain vom Internationalen Beirat, Musikproduzent und DJ Firat Yildiz, Marie Reinecke („Partnerschaft für Demokratie“) und Swantje Willems vom Jungen Theater.
Robin Daniel Frommer
Pforzheim
Interkulturelle Woche in Pforzheim gestartet: Warum das Motto „dafür!“ mehr als Vielfalt bedeutet
  • Robin Daniel Frommer

Pforzheim. Das Motto der Interkulturellen Woche lautet „dafür!“ – ein vielstimmiger, kraftvoller Appell an alle Bürger, engagiert Brücken zu bauen, statt Grenzen zu ziehen, und kulturelle Vielfalt als gesellschaftliche Bereicherung zu leben. Bereits am Montagabend ist die vom 22. September bis 4. Oktober dauernde Veranstaltungsreihe im Neuen Rathaus eindrucksvoll eröffnet worden. Zur Einstimmung auf die Podiumsdiskussion zeigte die Performance-Künstlerin „Blu“ (bürgerlich: Thien Thanh Do) ausdrucksstarken zeitgenössischen Tanz, und Liane Bley, die Sprecherin des Internationalen Beirats, fand wohldosierte einleitende Worte. Sie unterstrich: „Dafür“ bedeute mehr als einfach nur „das Gegenteil von Dagegen“. Und sie fuhr fort: „Demokratie braucht Widerspruch. Sie braucht Menschen, die Dinge hinterfragen, die anderer Meinung sind, die Nein sagen – und unbequem sein können.“

Als Kernanliegen machte sie weiter deutlich: „Es gibt aber einen Unterschied zwischen demokratischem Widerspruch gegen eine Position und einem Dagegen, das sich gegen Menschen richtet, gegen ihre Herkunft, ihre Religion, ihre Lebensweise, ihre Geschichte oder gegen die Vorstellung, dass sie

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden


Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:



Angebote mit gedruckter Tageszeitung