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Sonderzug für Gastarbeiter
Italienische Gastarbeiter warten im September 1970 vor ihrer Abfahrt in den Heimaturlaub auf dem Hauptbahnhof von Stuttgart. Ihr Glück in der Fremde suchten vor allem Landarbeiter aus dem armen Süden Italiens, also aus Sizilien, Kalabrien oder Apulien.
picture-alliance/ dpa/dpaweb
Pforzheim
Italiener und Türken prägten Pforzheim: Jetzt sollen ihre Geschichten sichtbar werden

Pforzheim. 3,7 Prozent aller Pforzheimer haben lediglich einen türkischen, 2,7 Prozent einen italienischen Pass. Zugleich ist die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund in den zurückliegenden Jahrzehnten stetig gestiegen. 79.000 der knapp 130.000 Einwohner haben einen eigenen oder familiären ausländischen Hintergrund, also gut 60 Prozent der Bevölkerung. Dies zeigt, dass immer mehr jener Menschen, die einst als sogenannte Gastarbeiter in die Goldstadt kamen, und ihre Angehörigen längst nicht nur fester Teil der Stadtgesellschaft sind, sondern sich auch für die deutsche Staatsangehörigkeit entschieden haben. Deren Geschichte und ihr Anteil an der Entwicklung Pforzheims ist aber in der öffentlichen Wahrnehmung und Darstellung unterrepräsentiert. Dies zu ändern, haben sich mehrere Macher eines ehrgeizigen Projekts vorgenommen.

Sie suchen Menschen, die bereit sind, unmittelbare Einblicke in ihre bewegten Lebensläufe zu

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