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Bestattungshaus Pforzheim
Bestatterin Nina Nagel (21) hat sich ihre eigene Urne bereits ausgesucht. Diese eine Blaue, die grün schimmert, wenn das Licht auf sie fällt.
Meyer
Pforzheim
Jeden Tag Tod: Warum die 21-jährige Nina Nagel unbedingt Bestatterin werden wollte

Pforzheim. Pforzheim. Der Taschentuchspender auf dem Tisch im Beratungszimmer des Pforzheimer Bestattungshauses ist ledergebunden. Er gehört zum Handwerkszeug eines Bestatters, wie ein solider Sarg oder das Flüssigdesinfektionsmittel, um Verwesungsbakterien am Körper eines Toten abzutöten. Von der Abholung bis zur Aufbahrung erweist Nina Nagel Menschen „die letzte Ehre“. Sie ist 21 Jahre alt, Einserschülerin, und hat sich den Tod als ständigen Begleiter ausgesucht. Der PZ hat sie die Frage beantwortet: Wird man den nach Feierabend eigentlich wieder los?

Warum sich Nina Nagel für den Beruf der Bestatterin entschied

Die Menschen schreien, oder sie weinen, oder sie verschwinden gleich in ein anderes Zimmer, wenn sie kommen. Die Männer und Frauen in Schwarz. In jedem Haus und in jeder Wohnung, an der sie klingeln, werden sie von einem alten

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