Pforzheim. Die Stadt als Schulträger, Sponsoren aus der Wirtschaft, die Elterninitiative Buckenberg-Haidach und Hagenschieß als Ideengeber und die holländische Firma Yalp als Hersteller können sich nach einem halben Jahr bestätigt sehen: Die interaktive, elektronische Torwand im Pausenhof der Haidachschule ist ein „Renner“. Laut Yalp-Geschäftsführer Jeroen Reinderink ist sie die Nummer sieben weltweit unter 118 Torwänden dieser Art im öffentlichen Raum und die am zweitstärksten frequentierte auf 21 Schulhöfen in 26 Ländern – nur eine Schulhof-Torwand in Holland, so Reinderink zur PZ auf Anfrage, werde mehr genutzt als die Haidach-Einrichtung mit durchschnittlich zweieinhalb Stunden Bolzen pro Tag.
Das ist das Resultat, das Reinderink auch dem Vorsitzenden der Elterninitiative auf dessen Nachfrage präsentierte und gleich die Grafik mitlieferte. Denn alle Daten werden erfasst und zu Yalp weitergeleitet. Jede Berührung eines getretenen Balls auf eines der 16 LED-Felder aus vandalismusresistentem Polykarbonat – stabil wie schusssicheres Glas – wird registrietrt. Die Holländer wollen schließlich wissen, wie die Nachfrage nach ihrem Premium-Produkt ist. Denn billig ist anders:
21 000 Euro kostet des Freizeitvergnügen – alles privat zusammengekratzt von Meser über seine Kontakte. Der Jugendgemeinderat hatte sich dagegen mehrheitlich der Zustimmung zu einem Zuschuss von 4000 Euro verweigert, weil man von der Summe im gesamten Stadtgebiet zehn konventionelle Torwände hätte aufstellen können (die PZ berichtete).
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