Pforzheim-Eutingen. Wenn Rektorin Claudia Becker auf ein altes Foto blickt, sieht das Klassenzimmer darauf noch ganz ähnlich aus wie heute: Die Tafel an der Wand, davor die Bänke und Stühle, auf denen die Kinder sitzen. Dabei datiert die Schwarz-Weiß-Aufnahme aus dem Jahr 1967, also just den Anfangstagen der Karl-Friedrich-Schule. Ansonsten hat sich in der Bildungseinrichtung an der Inselstraße in Eutingen in den 50 Jahren ihres Bestehens fast alles verändert.
Und das nicht nur im Bereich der Hauptschule, die zunächst zur Hauptschule mit Werkrealschule, dann wieder zur Hauptschule und zuletzt zur Werkrealschule umbenannt wurde und deren Schülerzahl von 270 Hauptschülern im Jahr 1967 auf heute 119 Werkrealschüler zurückging. Auch viele weitere Reformen, der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung, verunsicherte Eltern oder die Integration und Inklusion von Kindern mit wenig Deutschkenntnissen oder mit körperlichen, geistigen und sozialen Einschränkungen stellen die Schule heute vor ganz neue Herausforderungen. „Dennoch versuchen wir es jeden Tag, zum Wohle unserer Kinder gut zu machen“, sagt Becker, die voller Stolz auf ihre „kleine, aber feine Schule“ blickt, die im Ortsteil fest verankert und mit vielen dort vernetzt ist.
Dieser sehr persönliche Charakter zeichne auch die Bildungseinrichtung selbst aus: Alle ihre 387 Schüler – alleine davon 258 Kinder in den Grundschulklassen – kennt Becker mit Namen. „Das macht es von der Disziplin her einfacher, und wir können den Schülern ein familiäres Schulleben mit einem abwechslungsreichen Programm bieten“, sagt die Schulleiterin. Ganz großen Anteil daran haben ihrer Ansicht nach das engagierte Kollegium mit insgesamt 40 Lehrkräften – zum Teil von außen – und externe Partner.Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

