Martin Bergmann zeigt Schülern im Factory Space von der Produktidee bis zur Inbetriebnahme , was sie an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften wie in Pforzheim lernen können. Foto: Haller/Hochschule Pforzheim
Oliver Haller/Hochschule Pforz
Pforzheim
Karl-Schlecht-Stiftung fördert Factory Space der Hochschule Pforzheim
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Pforzheim. Die Erleichterung ist groß: Spontan haben sich Vertreter der Karl-Schlecht-Stiftung bei einem Besuch im Factory Space, den die Hochschule Pforzheim an der Östlichen betreibt, bereiterklärt, eine 50-Prozent-Stelle für die dortige Betreuung für zwei Jahre zu fördern. Dort werden Schüler an die Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung neuer Produkte herangeführt.

Das mit rund 500.000 Euro aus Landesmitteln initiierte Projekt wurde laut Hochschule – trotz Corona – von den Schulen sehr gut angenommen. Zur Jahresmitte waren allerdings die Fördermittel ausgelaufen und somit hatte sich zunächst die Frage gestellt, ob die Einrichtung abgebaut werden müsse. Da kam die Stiftung wie gerufen. „Eine Einrichtung, bei der Schülerinnen und Schüler technische Dinge ausprobieren und die Möglichkeiten zur Gründung eines Unternehmens erkennen können, ist so wertvoll, dass wir uns spontan zur Finanzierung entschlossen haben“, so Philipp Bocks von der Karl-Schlecht- Stiftung, die auf den Gründer des Betonpumpen-Weltmarktführers Putzmeister, Karl Schlecht, zurückgeht. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Angebot aufrechterhalten können, und bedanken uns ganz herzlich bei der Karl-Schlecht-Stiftung“, sagt Professor Hanno Weber, Prorektor der Hochschule. Der Factory Space steht Schulen für Projektarbeiten, Unterrichtseinheiten, Berufs- und Studienorientierung sowie als „verlängerte Werkbank“ zur Verfügung. Die Hochschule hofft, weitere Firmen und Förderer zu gewinnen.

www.hs-pforzheim.de/studium/vor_dem_studium/factory_space