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Eine vierköpfige Familie ist Opfer einer Kohlenmonoxid-Vergiftung geworden. Sie wurden aus ihrer Wohnung an der Luisenstraße in Pforzheim gerettet. 

Katastrophe verhindert: Vierköpfige Familie vor Vergiftungstod gerettet

Pforzheim. Durch ein großes Aufgebot an Rettungskräften wurden die Bewohner an der Luisenstraße 51 in Schrecken versetzt. Ein gemeldeter Gasaustritt in einem Wohnhaus  sorgte für Aufregung. Opfer des Gaslecks ist eine vierköpfige Familie, die mit Vergiftungserscheinungen in Krankenhäuser gebracht wurde.

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Gasleck: Vierköpfige Familie ins Krankenhaus

Nach ersten Informationen soll es sich um einen 44-jährigen Mann, eine 29-jährige Frau und zwei Kinder im Alter von zwei und vier Jahren handeln, die beim Eintreffen der Rettungskräfte teilweise bewusstlos waren. Ein Familienmitglied hatte nach einem Augenzeugenbeicht den Notruf gewählt und mitgeteilt, dass es der ganzen Familie schlecht gehe. Als die Rettungskräfte eintrafen, sei schon mindestens eine Person bewusstlos gewesen. Später wurden dann hohe Kohlenmonoxidwerte gemessen. Das Gas ist farb-, geschmack- und geruchlos und giftig. Es entsteht unter anderem bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen.

Mehrere Rettungswagen und Notärzte waren vor Ort, um den Transport zur weiteren Untersuchung und Behandlung der Gasopfer zu übernehmen. Gegen 7.50 Uhr ging der Alarm ein. Eine defekte Gastherme zur Warmwasserbereitung soll nach einer ersten Information der Grund für die Vergiftung sein. Die Feuerwehr hat die Wohnung durchlüftet. Im Augenblick sind Spezialisten der Stadtwerke vor Ort, die das Leck abdichten.