Georg Lichtenberger (rechts) verabschiedet „die guten Geister“ in den wohlverdienten Ruhestand: Gisela Knöller, Günther Schröpfer, Micaela Constantin und Susanne Janosch (von links) leisteten in ihren 20 bis 30 Dienstjahren wertvolle Arbeit für die katholische Kirchengemeinde.
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Pforzheim
Katholischen Kirchengemeinde Pforzheim verabschiedet sich von liebgewonnenen Mitarbeitern

Pforzheim. Pfarrer Georg Lichtenberger, Leiter der katholischen Kirchengemeinde Pforzheim verabschiedete nach 40 Berufsjahren die Kindergartenleiterin von Sankt Hedwig, Gisela Knöller. Micaela Constantin ging ebenfalls nach 30 Jahren als pädagogische Mitarbeiterin in den Ruhestand wie auch Pfarrsekretärin Susanne Janosch und Hausmeister Günther Schröpfer, der 20 Jahre lang Teil der Gemeinde war.

Dass die langjährigen Mitarbeitenden die guten Geister gleich für mehrere Generationen im Kindergarten, in der Jugendarbeit, im Pfarrbüro oder immer dann waren, wenn Hilfe gebraucht wurde, wurde in mehreren Gottesdiensten und bei der Verabschiedungsfeier im Gemeindehaus von Sankt Elisabeth gleich mehrfach deutlich.

Über vier Jahrzehnte leitete Knöller mit viel Herzblut den Kindergarten. „Unzähligen kleinen Kindern hat sie geholfen, groß zu werden, sich selbst und ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu spüren, dass es miteinander besser als gegeneinander geht. Hier haben nicht nur kleine Menschen Großes gelernt“, so Lichtenberger, der auch die Eltern im Blick hatte.

Heimat in der Jugendarbeit

Micaela Constantin bot Jugendlichen 30 Jahre eine Heimat in der Jugendarbeit. „Durch die Begleitung, das unermüdliche Engagement, die Empathie und die Ermutigung von Micaela Constantin konnten Jugendliche zu sich selbst finden, ihre Talente und Fähigkeiten entdecken und für sich und mit anderen einen guten Platz im Leben und eine Heimat in unserer Gemeinde finden“, sagte Lichtenberger, der auf den Mädchentreff, Ministranten, Sternsinger, Theaterprojekte und vor allem auf das Musical „Verehrte Werte“ verwies.

Susanne Janosch hatte über 30 Jahre ihren Arbeitsplatz im Pfarrbüro. „Sie ist ein Mensch, der Türen öffnet, ein menschliches und freundliches Gesicht unserer Kirche“, betonte der Pfarrer. Janosch half menschlich in Freud und Leid, pflegte auch den Blumenschmuck in der Kirche und engagierte sich zudem ehrenamtlich in der Schöpfungsgruppe.

20 Jahre lang war Schröpfer Hausmeister und Mesner, kümmerte sich um die Pflege der Kirche, der Außenanlage und des Pfarrhauses und um Kindergärten. „All das hat er mit viel Einsatzbereitschaft, weit über das, was erwartet werden kann, gemacht“, unterstrich der Geistliche. Die Verabschiedeten unterstrichen, dass all dies nur in einem guten Team möglich gewesen s

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