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Hans-Jürgen Mantel (vorne, rechts) von der Firma Geomer und sein Team sind im Erdreich unter der Steubenstraße zum Glück nicht fündig geworden.
Hans-Jürgen Mantel (vorne, rechts) von der Firma Geomer und sein Team sind im Erdreich unter der Steubenstraße zum Glück nicht fündig geworden.
08.11.2017

Keine Bombe: Entwarnung und Aufatmen an der Steubenstraße

Pforzheim. Wenn die Männer in den Anoraks mit der Aufschrift „Kampfmittelbergung“ auftauchen, sorgt das für Aufsehen. An der Steubenstraße war das so, aktuell sind solche Experten auf dem Hafner-Areal auszumachen. Grund zur Sorge besteht aber in keinem der Fälle.

Wie Projektleiter Georg Zafiriou am Mittwoch auf PZ-Anfrage mitteilte, hat sich der Verdacht, dass im Erdreich unter der Steubenstraße der Blindgänger einer Fliegerbombe liegen könnte, nicht bestätigt. Ein Team der Augsburger Spezialfirma Geomer hatte den Untergrund mithilfe aufwendiger Probebohrungen sondiert, um ein dreidimensionales Bild des Bereichs nahe der Benckiserstraße zu erhalten. Auslöser waren alte Luftbilder gewesen, die an dieser Stelle einen Bombentrichter zeigten. Ein „nicht aufgeklärter Verdachtspunkt“, dem es im Wortsinn auf den Grund zu gehen galt. Auf „50:50“ hatte Hans-Jürgen Mantel von Geomer die Gefahr geschätzt, tatsächlich fündig zu werden.

Die Erleichterung ist nun groß bei Georg Zafiriou vom Karlsruher Ingenieurbüro fmz, das die Arbeiten an der Steubenstraße koordiniert.

Nicht einmal solch einen Verdachtspunkt gibt es auf dem Hafner-Areal, das sich in ein Quartier für Wohnen und Gewerbe verwandelt. Routinemäßig würden Aushubarbeiten von einer privaten Firma für Kampfmittelbergung begleitet, so Bauleiter Heinz Christen von Münzner Bau aus Karlsruhe. Mitte 2019 soll das „Sedan-Carré“ stehen.

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