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Diesen herrenlosen kleinen Hund hat PZ-news-Leserin Alexandra Erfurt an der Westtangente entdeckt. 

Kleiner Hund an der Westtangente gefunden - Besitzer meldet sich

Pforzheim. Das hätte böse ausgehen können: Mitten auf der vielbefahrenen Westtangente ist gestern ein Hund umhergeirrt. Zwei aufmerksamen Frauen ist es zu verdanken, dass das Tier nicht unter die Räder kam und wieder bei seinen Haltern ist, nach denen auch über PZ-news gesucht worden war.

Es war gegen 8.15 Uhr, als die Pforzheimerin Alexandra Erfurt auf dem Weg zur Arbeit am Straßenrand etwas ausmachte, das sie zunächst für einen schwarzen Lappen hielt, wie sie im PZ-Gespräch berichtet. Doch das Objekt bewegte sich, und zwar gefährlich nah an Autos, die die Zufahrt von der Dietlinger Straße auf die Westtangente nutzten. Wie Erfurt hielt eine weitere Frau an, die sich sofort in Bewegung setzte, während Erfurt andere Autofahrer warnte. Ein gutes Stück rannte die Frau dem Hund hinterher, ehe sie ihn hochheben und aus der Gefahrenzone tragen konnte.

Sie verständigte sich mit Erfurt darauf, dass diese den schwarzen Havaneser zu sich nach Hause in Sicherheit bringen sollte. Erfurt bat ihren Arbeitgeber, im Home-Office bleiben zu können, und verständigte die Polizei. In Absprache mit der Behörde sandte sie über soziale Medien einen Suchaufruf nach den Haltern, um dessen Veröffentlichung sie auch die PZ bat.

Als „total verängstigt“ beschreiben beide Frauen das junge Tier, das durch seinen riskanten Ausflug „nass und zerzaust“ gewesen sei. Erfurt, selbst Halterin eines Mischlings, wusch das Kerlchen erst einmal, das sich beim Spielen mit dem Kameraden vom Schrecken erholte. Noch am Vormittag konnten die Besitzer, die sich bei der Polizei gemeldet hatten, den Hund bei ihr abholen. Wie sich herausstellte, war er nur kurz auf Abwegen gewesen und gegen 8 Uhr im Umfeld des Auffindeorts ausgebüxt.

Claudius Erb

Claudius Erb

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