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Das abgesperrte „Emma“ soll abgerissen und neu gebaut werden – ohne jedweden Schnickschnack und ohne Erweiterungsmöglichkeit. Und doch könnten für diese Sparvariante 45 Millionen Euro fällig werden. Geld, das die Stadt nicht hat. Archiv foto: Meyer 

Kostenprognosen fürs "Emma" explodieren: Reicht das Geld für alle Pforzheimer Bäder?

Pforzheim. Dass das schon lange geschlossene Emma-Jaeger-Bad durch einen Neubau in deutlich abgespeckter Variante ersetzt wird, ist eigentlich fix, da der Gemeinderat ebendies beschlossen hatte. Doch die Frage ist, ob sich die Rahmenbedingungen inzwischen derart verändert haben, dass dieser Beschluss nicht zu halten ist, weil seine Umsetzung Pforzheims Bäderlandschaft insgesamt gefährden würde. Die Reaktionen im Nachgang der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen am Montag könnten auf die Bereitschaft zum Umdenken selbst bei einigen jener hindeuten, die stets starke Verfechter des Bäderbaus am innerstädtischen Standort waren. Offenbar zeigt die so düstere wie realistische Prognose der Stadtverwaltung Wirkung.

Der Erste Bürgermeister Dirk Büscher unterstrich in der Sitzung das, was er seit Jahren gebetsmühlenartig wiederholt. Die Stadtpolitik sei dabei, die

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