
Pforzheim. Da hat sie jetzt genug Platz, um ihre Reviergrenzen zu besingen: Die Amsel, die in einer Platane in der Bahnhofstraße zwischen dem üppigen Blattwerk versucht, den Verkehrslärm zu übertönen, tut dies ungestört. Das Bild in diesem Geäst in der Stadtmitte Pforzheims ist außerhalb der Sommerzeit, genauer: im Winter, ein gänzlich anderes. Dann haben die Saatkrähen das krächzende Sagen, die aus Nord- und Osteuropa kommen, um hier zu überwintern. Unter ihnen: die hier ebenfalls überwinternden Dohlen und Rabenkrähen. Zusammen gibt das ein wahrhaft stattliches Orchester. Man kann aber auch unweit des Standorts des BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) Nordschwarzwald im Emma-Kreativzentrum lebhaftes Flügelschlagen dieser schwarzen Vögel zu der kalten Jahreszeit beobachten.
Krähen haben gern Überblick
Nach den Saatkrähen gefragt, die in manchen Städten quasi in Heeresgröße, sprich in großen Schwärmen auftretend, für Unmut sorgen, erzählt Projektmanagerin Liss Hoffmann, dass diese „Platanen lieben“. Warum? Weil diese Bäume erst sehr
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