PFORZHEIM. Was für Szenario: Ein Personenzug der Kulturbahn kollidiert mit zwei Bäumen, die auf den Gleisen liegen. Der Zug ist mit 23 Personen besetzt, von denen sieben leicht bis mittelschwer verletzt werden. Nach der Kollision mit den Bäumen kommt der Zug im Weißensteiner Tunnel zum Stehen. Dieses Szenario hat der Pforzheimer Feuwehr am vergangenen Samstag als Ausgangslage für eine Alarmübung gedient.
{element}Eine solche Situation stellt nach Angaben der Feuerwehr die Einsatzkräfte vor eine große Herausforderung, da Einsätze in Tunneln immer mit Problemen belastet seien, so die Feuerwehr. Für die Einsatzkräfte ergeben sich zum Teil lange Wege bis die Männer und Frauen zum Einsatzort kommen, da die Tunnels auf der Nagoldtalbahn nur durch die Tunnelportale begangen werden können. Weiterhin herrschen in einem Tunnel naturgemäß schlechte Sichtbedingungen und bei einem Brandfall können Rauch und Hitze nicht ungehindert abziehen.
Die Feuerwehr Pforzheim nutzte die derzeitige Sperrung der Strecke zwischen Pforzheim und Unterreichenbach, um eine realistische Einsatz zu üben. Neben der Berufsfeuerwehr waren auch mehrere Abteilungen der freiwilligen Feuerwehr und das Technische Hilfswerk Pforzheim an der Übung beteiligt. Insgesamt nahmen rund 100 Einsatzkräfte an der Übung teil. Die Deutsche Bahn stellte dieKulturbahn zur Verfügung stellte. Während der Übung wurde die Kräheneckstraße kurzfristig gesperrt, da sich auch von der Kräheneckstraße Einsatzkräfte einen Zugang zum nördlichen Tunnelportal verschafften.


