Rund 140 Plätze bietet das neue Restaurant im Außenbereich. Innen finden 174 Gäste Platz. Foto: Ketterl
Für ein Prost auf die Kulturhauptstadt ist es zwischen OB Peter Boch (links) und dem sponsor-willigen Brauhaus-Chef Wolfgang Scheidtweiler (rechts, in der Mitte Prokurist Johannes Schweizer) noch zu früh, aber die Tonlage ändert sich. Foto: Ketterl
General Manager Sanja Plancanin führt die „L’Osteria“ Pforzheim. Betreiber ist Carsten Götze. Foto: Ketterl
Pforzheim
„L’Osteria“ im früheren „Ratskeller“ zeigt sich zur Eröffnung großzügig
  • Bärbel Schierling und Susanne Knöller

Pforzheim. Ab Freitag will die „L’Osteria“ ihre Gäste mit Pizza und Pasta verwöhnen. Zur Neueröffnung des ehemaligen „Ratskellers“ waren am Donnerstagabend bereits mehr als 400 Gäste geladen. Statt Blumen und Geschenken brachten sie Spenden für die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ mit zur Einweihung und viel gute Laune. Bei locker bestuhltem Innen- und Außenbereich verweilten die Gäste gerne.

Oberbürgermeister Peter Boch freute sich über den guten Start. „Das Konzept überzeugt. Es ist eine Belebung für die Innenstadt und ein wichtiger Impulsgeber.“

Rund 1,6 Millionen Euro hat das Unternehmen in die Räume investiert, die es zunächst auf zehn Jahre von dem erfahrenen Pforzheimer Gastronom Wolfgang Scheidtweiler gepachtet hat. Dabei hat es sich laut Betreiber Carsten Götze an dem Design des Sterne-Restaurants „Tantris“ in München orientiert. Von dem Ergebnis zeigte sich nicht nur Scheidtweiler begeistert. „Wir haben nun einen Pächter gefunden, der sich mit dem Haus auseinandersetzt und bereit ist, sich auf die Location einzulassen“, erklärte er. Das Flair des 1970er-Jahre-Rathauses sei verbunden mit Modernität und warmen Farben. „Pforzheim hat wieder eine gute Stube bekommen, auch für ältere Gäste“, betonte er.

Mit der Stadt zu verwachsen sei ein Teil des Konzepts, erläuterte Götze. Genauso wie ein „Restauranterlebnis zu kleinem Preis“ zu bieten. Dabei setzt „L’Osteria“ in erster Linie auf Pizza und Pasta. Fleisch- und Fischgerichte sucht man dagegen auf der Speisekarte vergebens. Geöffnet hat das Restaurant künftig von Montag bis Samstag von 11 bis 24 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 12 bis 23 Uhr. „So kann man auch nach dem Theaterbesuch noch eine Pizza genießen“, sagt Götze.