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Im Juni besuchten Stadträte die Julius-Naeher-Straße. Mit Absperrband symbolisierten Anwohner die Unterkunft. Die Pläne wurden danach leicht verändert. privat
Im Juni besuchten Stadträte die Julius-Naeher-Straße. Mit Absperrband symbolisierten Anwohner die Unterkunft. Die Pläne wurden danach leicht verändert. privat
14.11.2016

„Letzter Appell“ gegen Asylheim auf dem Sonnenberg

Pforzheim. Über den nächsten Schritt hin zu den Asylunterkünften am Nagoldhang und an der Julius-Naher-Straße entscheidet am Dienstag der Gemeinderat. Im Vergleich zu den Plänen, die Ende September auf Antrag der CDU von der Tagesordnung des Planungsausschusses genommen wurden, gibt es nur wenige Veränderungen.

Die Anwohner der Julius-Naeher-Straße schickten am Montag einen „letzten Appell“ an die PZ. „Zeigen Sie, dass Sie nicht verstehen, warum diese kleine Wendeplatte an exponierter Lage zum Standort für eine Gemeinschaftsunterkunft werden konnte“, heißt es darin an die Adresse der Stadträte. Der Bau passe in Größe und Nutzung nicht auf den Sonnenberg. Er würde ein „städtisches Kleinod in einer seiner kleinteiligen und funktionierenden fast dörflichen Gemeinschaft zerstören“. Die Nachbarn enden mit der Bitte: „Zeigen Sie bitte deutlich, dass Sie sich gegen das Versinken unserer Stadt in die Armutsfalle stellen, in dem Sie sich schützend und mit Rückgrat vor die Bürger stellen, welche Pforzheim mit Ihren Steuern am Leben halten und sich für diesen Standort am Sonnenberg als Lebensmittelpunkt entschieden haben. Vertreten Sie die Anwohner, die sich auf die Beständigkeit und Rechtssicherheit von bestehenden Bebauungsplänen verlassen haben.“

Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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