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Zurücklehnen konnten sich Gäste auf Liegen im Emma-Jaeger-Bad, die nach dessen Aus eingelagert sind. Foto: PZ-Archiv
Zurücklehnen konnten sich Gäste auf Liegen im Emma-Jaeger-Bad, die nach dessen Aus eingelagert sind. Foto: PZ-Archiv
04.07.2019

Liegen aus Pforzheims „Emma“ könnten ins Nagoldfreibad wechseln

Pforzheim. Sollten die eingemotteten Liegen aus dem längst dauerhaft geschlossenen Emma-Jaeger-Bads hinüber ins Dillweißensteiner Nagoldfreibad wechseln, wäre dies ein Verdienst von Bernd Feil (64). Der Huchenfelder, seit 40 Jahren treuer Nutzer des Bads an der Nagold, hatte sich an die PZ und an den Förderverein des Nagoldfreibads gewandt, weil er da Potenzial schlummern sah.

„Es gibt Lösungen, wenn man bloß mal über den Tellerrand hinausschaut“, sagt er. Seine Überlegung: Im Nagoldfreibad gebe es überhaupt keine öffentliche Liege. Es werde jedoch von etlichen älteren Bürgern, aber auch von vielen Müttern mit kleinen Kindern genutzt. „Die wären doch froh, wenn sie nicht mehr umständlich ihre eigenen Liegen mit dem Bus zum Bad transportieren müssten“, so Feil. Und er erinnerte sich daran, dass im innerstädtischen „Emma“ drinnen wie draußen wetterfeste Liegen standen, die nun einfach – wie das gesamte Bad – abgetaucht seien.

Wie der städtische Sprecher Philip Mukherjee auf PZ-Nachfrage bestätigt, handelt es sich um fast 40 Liegen, die seit dem „Emma“-Aus eingelagert seien. Der Eigenbetrieb Pforzheimer Bäder- und Verkehrsbetriebe sei „bereits daran, eine Lösung zu suchen“. Er stehe dazu in Kontakt mit dem Förderverein, von dem der Vorschlag – offenbar nach Feils Hinweis – ans Rathaus herangetragen worden sei. „Demnächst“, so Mukherjee, solle ein Gespräch stattfinden. Sobald es eine Lösung gebe, werde diese verkündet.

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