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Der Sattelzug kam genau über einem Schacht zum Stehen. Später musste die Feuerwehr mehrere hundert Liter Wasser-Diesel-Gemisch daraus abpumpen.
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Foto: Keller

Lkw verliert Kraftstoff an der A8 – Feuerwehr pumpt mehrere hundert Liter ab

Weil ein Lkw am Sonntagabend Diesel aus einem Zusatztank verloren hat, musste die Fahrbahn auf Höhe der Autobahnauffahrt Pforzheim-Ost aufwendig gereinigt werden. Dies sorgte zwischenzeitlich für Verkehrseinschränkungen.

Wie Marcus Frank von der Feuerwehr Pforzheim auf PZ-Nachfrage mitteilte, wurden die Einsatzkräfte kurz vor 19 Uhr wegen mehrerer Hundert Liter Diesel, die aus einem Fahrzeug austreten würden, alarmiert. Als die Feuerwehrkräfte bei der Anschlussstelle Pforzheim-Ost auf die A8 auffuhren, sahen sie sofort die Flüssigkeitsspur, die sich in Richtung Stuttgart bis zum Lkw-Parkplatz hinaufzog. 

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Lkw verliert an A8 rund 250 Liter Diesel

Eine Sattelzugmaschine hatte einen zulässigen Zusatztank montiert, der während der Fahrt beschädigt wurde und sich – zum Großteil auf dem Parkplatz – komplett entleert hatte. Die Feuerwehr sicherte den Parkplatz und überprüfte sämtliche Schächte. Dabei bemerkten die Einsatzkräfte einen Schacht, der voll gefüllt war mit einem Wasser-Diesel-Gemisch. Circa 800 bis 1000 Liter pumpte die Feuerwehr ab, bis der Schacht leer war. In der Zwischenzeit war auch das Umweltamt des Enzkreises vor Ort angekommen. Die Experten hatten die Sorge, dass die Schächte auf dem Parkplatz an die Entwässerung angebunden und mit der Enz verbunden seien. 

Aus diesem Grund wurde die Feuerwehr Niefern dazu alarmiert. Die überprüfte sämtliche Einläufe zur Enz und konnte bald Entwarnung geben: Der Kraftstoff war nicht in die Gewässer gelangt. Später konnten auch die Feuerwehrkräfte auf dem Parkplatz bestätigen, dass es sich bei dem leer gepumpten Schacht um einen alten gehandelt hatte, der vollständig geschlossen war. 

Nachdem der Tank abgebaut worden war, konnte der Fahrer des Sattelzugs seinen Weg fortsetzen. Die Feuerwehr Pforzheim mit den Abteilungen Eutingen und Dillweißenstein waren mit insgesamt acht Fahrzeugen und 25 Mann im Einsatz. Von der Feuerwehr Niefern waren zusätzlich zwei Fahrzeuge und elf Mann beteiligt. Gegen 21.30 Uhr war der Einsatz beendet. 

Dominik Türschmann

Dominik Türschmann

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