
Pforzheim. Ein Kerl wie ein Fels, einsneunzig groß, Unterarme zum Baumstämme-Herumwuchten und ein Gesicht wie aus Granit gemeißelt: Das ist Josef-Martin Wernert, Landwirt, eigener Hof, deutliche Ansprache. Wenn’s sein muss, auch in laut. Und so einer spricht von Idyll? „Schauen Sie“, sagt er und zeigt auf seinen Hof am Ende der Bauschlotter Straße, „die Wiesen, die Tiere. Und dann schauen Sie höher, die Gebäude. Und dann noch höher. Über allem – dieser Mast.“ Scharf und geradezu brutal zeichnet sich das fast 100 Meter hohe Bauwerk, der Mast mit der Nummer 22 in diesem Trassenabschnitt, an diesem Frühlingsmorgen vor blauem Himmel über der A8 in Pforzheims Norden ab.
Die Ästhetik ist aber nicht das Hauptproblem. Der in den vergangenen drei Jahren errichtete gewaltige Strommast und die an ihm
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