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Familienzentren wie das in der Au haben beispielsweise bei Sprachkursen für Flüchtlinge (Bild) Bekanntschaft mit Migranten in den Stadtteilen geschlossen und Vertrauen aufgebaut. Darin sehen nun viel ein Pfund, mit dem die Stadt wuchern könnte, um Zuwandererfamilien übers Impfen zu informieren und dafür zu gewinnen. Archivfoto: Meyer
Pforzheim
Mehr Werbung, mehr Impfstoff, weniger Bürokratie: Diesen Handlungsbedarf sehen Gemeinderäte in Pforzheim in der Corona-Krise

Pforzheim. Handlungsbedarf und massiven Zeitdruck für städtische Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erkennt ein großer Teil des Gemeinderats. Das geht aus einer Umfrage zur PZ-Veröffentlichung zum Zusammenhang von sozialer Lage, Migrationshintergrund und Pforzheimer Pandemiegeschehen hervor. Insbesondere CDU, SPD und Grüne sind sich darin einig, dass in Stadtvierteln mit hohem Migrantenanteil und sozialen Problemlagen fürs Impfen geworben und örtliche Impfaktionen vorbereitet werden sollten. Und dies „bis gestern“ oder jedenfalls „so schnell wie möglich“ (die CDU-Fraktionsvorsitzende Marianne Engeser) beziehungsweise „am besten schon gestern – das heißt, unverzüglich“ (ihre SPD-Kollegin Jaqueline Roos). Spätestens „sobald genügend Impfstoff vorhanden“ (der grüne Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Felix Herkens) und „diese anachronistische Priorisierung endlich gekippt“ sei (sein FDP-Kollege Hans-Ulrich Rülke) wäre es Zeit, dass die Stadt Impfaktionen wie in Huchenfeld an vielen Orten im Stadtgebiet unterstützt. Sodass die Leute etwa morgens in der PZ lesen: um 16 Uhr Impfen im Sonnenhof. „Dann gehen sie hin und werden ohne bürokratische Berechtigungsüberprüfung geimpft. So muss es laufen!“, sagt Rülke.

Engeser, Roos und Herkens setzen darüber hinaus in den Stadtvierteln mit

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