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Es geht am Schloßberg nicht darum, noch mehr Geschäfte anzusiedeln. Zwischen C&A und Schlössle-Galerie ist die City ausreichend bestückt. Hier geht es primär um die Schaffung wertigen Wohnraums. Damit die Innenstadt wieder zu einem vitalen Erlebnis- und Begegnungsraum werden kann, kommentiert PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer.  Foto: PZ-Archiv/Ketterl 

Mehr als eine Baumaßnahme: Innenstadt-Ost setzt das nötige Signal gegen den Niedergang

Pforzheim. Die Koordinaten stimmen. Ex-IHK-Chef Burkhard Thost ist einer, der von Stadtentwicklung was versteht. Er sagt: „Das Projekt wurde von städtischer Seite richtig gut verhandelt.“ Und mit Blick auf die sich abzeichnenden Entwicklungen im Handel wachse die Erkenntnis: Dies ist eine riesige Chance, um die Goldstadt neu zu positionieren! Aber während die Stadt bereits Millionen investierte, um die Baulichkeiten unterm Schloßberg in Besitz zu bringen, und damit handlungsfähig ist, arbeiten sich notorische Bedenkenträger an marginalen Themen ab. Derweil erodiert unsere Stadt weiter. Da ist es ermutigend, zu erfahren, wenn Leistungsträger unterschiedlichster Couleur und engagierte Bürger zugleich erneut mit großer Ernsthaftigkeit darauf hinweisen, dass Pforzheim den urbanen Aufbruch braucht und die Stadt sich – wie jedes Unternehmen – für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen muss.

Ein Kommentar von PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer

Wenn es der Handel ist, der das Gesicht einer Stadt prägt, dann braucht

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