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„Menschen in Not“: Die PZ ist stolz auf ihre helfenden Leser

„Menschen in Not“ ist eine Hilfsaktion der „Pforzheimer Zeitung“, die Jahr für Jahr von PZ-Lesern unterstützt wird. Das gesamte Spendengeld fließt in Hilfsprojekte in der Region. Für dieses Leser-Engagement bedanken sich Verleger Albert Esslinger-Kiefer, sowie die Vorsitzenden von „Menschen in Not“, Thomas Satinsky und Susanne Knöller.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir sind sehr stolz auf Sie. Denn Sie haben das vorgelebt, was in unserer Gesellschaft heutzutage oft fehlt: Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft. Sie haben an „Menschen in Not“ (MiN) und damit für Notleidende aus Pforzheim und der Region sehr viel Geld gespendet. Mehr als 460.000 Euro sind in den vergangenen Wochen auf dem Konto des Hilfsvereins der „Pforzheimer Zeitung“ eingegangen. Eine unglaubliche Summe, die es MiN ermöglicht, weiter an der Front der Not Gutes zu tun.

Wir wissen, dass Ihre überwältigende Großzügigkeit keine Selbstverständlichkeit ist. Sie selber beschenken sicherlich Ihre Freunde und Familien zur Weihnachtszeit und müssen sich überlegen, ob das Geld für sämtliche Präsente ausreichen wird. Bedanken möchten wir uns ebenso bei allen Helferinnen und Helfern, die uns bei Veranstaltungen und Sammelaktionen unterstützt haben. Wir wissen das sehr zu schätzen, denn Zeit ist in der Vorweihnachtszeit für alle ein knappes Gut. Zeit kann man nicht sparen, man kann sie nur spenden. Danke dafür!

Für uns von MiN ist es bewundernswert, wie solidarisch Sie sich verhalten. Dieser gesamtgesellschaftliche Einsatz für unverschuldet in Not geratene Menschen macht die PZ-Hilfsaktion so stark. Wir werden nun die Gelder an bedürftige Einzelpersonen oder Hilfsprojekte weitergeben.

Sie, liebe Spenderinnen und Spender, können sicher sein, dass wir uns als Treuhänder Ihres Geldes sehen. Das bedeutet: Jeder gespendete Cent, jeder Euro, kommt zu 100 Prozent bei den Hilfsbedürftigen an. Entstehende Personal- und Sachkosten werden vollständig von der „Pforzheimer Zeitung“ übernommen. Ein Beirat, bestehend aus Vertretern verschiedener Sozialorganisationen, schaut darauf, dass dabei alles mit rechten Dingen zugeht. Der Beirat prüft auch die Sinnhaftigkeit der Spenden an die Bedürftigen. Und wie bei jedem Verein gibt es natürlich auch bei MiN-Vorstandssitzungen mit einer sehr genauen Kassenprüfung.

Mehr und mehr werden wir mit Fällen notleidender alleinerziehender Mütter konfrontiert. Das geht mitunter so weit, dass für die Kinder gegen Ende des Monats nicht mehr genügend Geld für die Ernährung da ist. Meist sind es eben die Kinder, die von der Armut ihrer Eltern am heftigsten betroffen sind. Um Kindern bessere Startchancen ins Leben zu ermöglichen, engagiert sich „Menschen in Not“ auch auf dem weiten Feld der Bildungsangebote für den Nachwuchs aus sozial schwachen Familien. Oft geht es darum, Grundkompetenzen wie Schreiben und Lesen in Förderkursen zu vermitteln. Aber durch diese frühe Unterstützung wird in vielen Fällen dafür gesorgt, dass erst gar nicht die Arbeitslosigkeit und die Armut von Morgen entstehen. Denn Bildung ist immer auch der Schlüssel zu Kompetenz und für einen Arbeitsplatz.

„Menschen in Not“ versteht sich als Sachwalter für Ihre Spenden. Wir helfen in Ihrem Namen. Denn wir sind der Meinung, dass in einer immer noch sehr reichen Gesellschaft niemand menschenunwürdig aufwachsen und leben darf. Jeder Mensch verdient es, ein Dach über dem Kopf und etwas zum Essen zu haben. Leider ist dies aber in unserer Stadt und in unserer Region nicht immer so. Es wird zwar viel von Chancengleichheit geredet, aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Um nicht missverstanden zu werden: MiN versteht sich nicht als Ersatz-Sozialamt. Wir können nur die gröbste Not lindern oder eine Anschub-Finanzierung leisten.

Aber letztlich ist es wohl so, dass unser Staat, unsere Städte und Gemeinden finanziell immer häufiger überfordert sind. Es ist nicht Sache einer Hilfsorganisation wie MiN, den Gründen dafür nachzugehen. Dies müssen Politik und Medien leisten.

Wir wollen in Ihrem Namen, liebe Leserinnen und Leser, einfach nur helfen. Die Möglichkeit dazu haben Sie uns wieder einmal durch Ihre Spenden gegeben. Dafür nochmals ganz herzlichen Dank.

Wir wünschen Ihnen allen ein glückliches und gesundes neues Jahr.

Albert Esslinger-Kiefer, Verleger der „Pforzheimer Zeitung“

Thomas Satinsky, Vorsitzender von „Menschen in Not“

Susanne Knöller, Vorsitzende von „Menschen in Not“

Albert Esslinger-Kiefer

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Susanne Knöller

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