Puppen statt Modenschau, Visiere statt Masken: Ben Epple holt das Beste aus der Hochzeitsmesse raus. Foto: Meyer
Pforzheim
Messe in angepasstem Gewand: Pforzheimer Hochzeitstag findet statt

Pforzheim. Während viele Veranstalter ihre Hochzeitsmessen für dieses Jahr abgesagt haben, hält Ben Epple, Inhaber der Agentur Glamourös Media-Event, an seinen Plänen für den 1. November (11 bis 18 Uhr) fest. Das bedeutet im Vorfeld eine ganze Menge Arbeit. Denn auf die in mehr als 20 Jahren erprobten Abläufe kann er coronabedingt nicht zurückgreifen. Es braucht ein völlig überarbeitetes Konzept für das Event im CongressCentrum (CCP).

Das beginnt bei der deutlich reduzierten Zahl an Ausstellern. Um die Abstände einzuhalten, sind es mit 35 regionalen Experten nicht einmal 70 Prozent der üblichen Partner. Zudem dürfen sich auch weniger Besucher gleichzeitig im Saal aufhalten. „Durch breite Laufwege wird es möglich sein, in verschiedene Richtungen zu laufen“, so Epple.

Verzichten müssen die Besucher indes auf die beliebte Modenschau. Dafür werden Models die Kollektionen an den Ständen präsentieren. Zusätzlich stehen dort, wo sich in den Vorjahren der Laufsteg befand, Schaufensterpuppen bereit. Dafür können sich Besucher über einen günstigeren Eintritt freuen: In diesem Jahr sind es nur fünf Euro pro Person.

Für Ben Epple ist das Vorhaben nicht ohne Risiko. „Meine große Sorge ist, dass die Regierung uns einen Strich durch die Rechnung macht.“ Zumal er neben viel Herzblut für die Vorbereitungen bereits mehrere Tausend Euro in die Gestaltung der Homepage, Genehmigungen und Werbung investiert hat. Dabei sind auch für Epple und seine Frau Jutta, die im VolksbankHaus das Brautmodengeschäft „Glamourös“ führen, die Zeiten hart.

Mehr über die Messepläne lesen Sie am Samstag, 10. Oktober, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.