Pforzheim-Huchenfeld. Nachdem die Bundeswehr kürzlich angekündigt hatte, das Materiallager Huchenfeld ab April 2023 wieder in Betrieb nehmen zu wollen, hatte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum an das Bundesverteidigungsministerium gewandt und um nähere Informationen gebeten. Hierzu ging nun die Antwort des Ministeriums ein.
Der zuständige Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn habe ihn darüber informiert, dass die Bundeswehr beabsichtige, überwiegend so genanntes „Querschnittsmaterial“ und Ersatzteile für Geräte und Waffensysteme einzulagern, berichtet Krichbaum aus dem Schreiben des Ministeriums. Darüber hinaus sei auch geplant, Materialien einzulagern, die nach den gesetzlichen Vorschriften als Gefahrstoffe klassifiziert seien. Das Bundesverteidigungsministerium hat darüber hinaus die Einladung Krichbaums zu einem Informationsgespräch am 13. April in Pforzheim angenommen.
„Es werden nicht nur 70 Dienstposten entstehen, sondern die Bundeswehr wird am Standort Huchenfeld auch in die Infrastruktur investieren. Das bietet der regionalen Handwerkerschaft interessante Aufträge“, so der Bundestagsabgeordnete.

