Jugendforscher Sebastian Steppuhn aus Pforzheim stellt in Tübingen sein KI-Projekt, unter anderem dem extra angereisten Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, vor.
Ale Zea/BWKI
Pforzheim
Mit „Bee AI“ will er Bienen helfen: 17-Jähriger aus Pforzheim gewinnt Bundeswettbewerb KI
  • pm/mof

Pforzheim. Jürgen Stepper, Leiter des Jugendforschungszentrums Pforzheim Enz, ist stolz auf die Leistungen des Sohns seines Leitungskollegen Martin Steppuhn. Dessen 17-jähriger Sohn und Keppler-Schüler hatte beim Bundeswettbewerb KI als einziger verbliebener Bewerber Baden-Württembergs an der Endausscheidung des Bundeswettbewerbs teilgenommen und den mit 1500 Euro dotierten Hauptpreis gewonnen.

Weitere Plätze wurden nicht vergeben, erklärt Stepper. Dieser Hauptpreis sei ihm zuerkannt worden, so Stepper, weil er die „rundeste“ der zehn eingereichten Arbeiten abgegeben habe, die alle Nebenaspekte für den Einsatz mit berücksichtigte, so die mündliche Begründung des Laudators. Dieser Wettbewerb ist kein Teil von Jugend forscht, sondern ein eigenständiger Wettbewerb, der am Freitag in Tübingen stattfand.

Sebastian Steppuhn war bereits im Frühjahr beim Jugend forscht-Landeswettbewerb Zweiter im Fachgebiet Mathe/Informatik geworden, wobei er dort im Wettbewerb mit allgemeinen Mathematik- und Informatikarbeiten stand. Jetzt ging es um Künstliche Intelligenz.

Er durfte seine Arbeit auch dem Bundespräsidenten vorführen, was für ihn eine besondere Freude gewesen sei. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war nämlich extra aus Berlin nach Tübingen gereist, um sich die KI-Projekte der Schüler anzuschauen. Auch ein Filmbeitrag vom SWR ist zwischenzeitlich entstanden. „Bee AI“ heißt sein Projekt, bei dem der Tüftler Künstliche Intelligenz nutzt, um Bienen zu schützen. Der 17-Jährige, der selbst Bienen hat, hat wie viele Imker Probleme mit der Varroamilbe.