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Bereit zum Start sind die Teilnehmer von „Mobil ohne Auto“ rund um Bürgermeisterin Sibylle Schüssler (Mitte). Vom Kupferhammer aus führt die 16 Kilometer lange Strecke durchs Würmtal. Fotos: Moritz
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Hoch zu Ross: Auch Ponyreiten ist beim Aktionstag mit dem Reitstall Fitz Patric aus Würm möglich.
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Die sechsjährige Zoe meistert das Hindernis, Mama Carmen schaut zu.
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Vier Räder, aber kein Motor: Jung und Alt haben Spaß auf dem GoKart-Parcours. Er ist eine der zahlreichen Stationen bei „Mobil ohne Auto“

"Mobil ohne Auto" lockt Radler, Skater und Fußgänger ins Würmtal

Pforzheim. Fabienne und Dominik Kuppinger sind auf ganz besondere Weise unterwegs. Ihr Kinderwagen, in dem der kleine Levi schlummert, hat noch einen Beiwagen. Darin sitzt sein großer Bruder Lian und lässt sich von seinen Eltern schieben. Die haben sich ihre Inline Skates angeschnallt und machen sich so auf die 16 Kilometer lange Strecke.

Wie viele andere nutzen auch die Kuppingers die Möglichkeit, das Würmtal einmal nicht mit motorisierten Fahrzeugen teilen zu müssen. Denn vom Kupferhammer bis Tiefenbronn heißt es am Sonntag wieder „Mobil ohne Auto“.

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Mobil ohne Auto im Würmtal 2019

Ob mit dem Fahrrad, mit Rollschuhen, Tretroller oder zu Fuß: Viele nutzen bei bestem Sommerwetter die Gelegenheit, auf der für Autos gesperrten und mit vielen Stationen gespickten Strecke unterwegs zu sein. So auch Ingrid Eggert. Die Büchenbronnerin ist jedes Jahr bei der vom Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) organisierten Veranstaltung dabei und geht heute mit einem E-Dreirad mit Hundekorb auf dem Gepäckträger auf Tour.

„Es ist toll, wenn man freie Fahrt hat“, sagt sie. Das findet auch Simone Zimmermann, die mit ihren Kindern Laura und Hannah sowie Großvater Karl Wagner zu Fuß und mit Dreirad und Roller unterwegs ist. „Es ist ruhiger, und man muss nicht so auf den Verkehr aufpassen“, sagt sie. Vor allem die vielen Attraktionen für Kinder seien toll.

Denn egal von welcher Seite man einsteigt, es gibt auf der gesamten Strecke zahlreiche Stationen, an denen die Besucher von den teilnehmenden Vereinen und Organisationen versorgt und unterhalten werden. Ob Fahrrad-Technik-Parcours, GoKart-Parcours mit Kinderführerschein, wo auch der als Fan stark motorisierter Autos bekannte Neu-Stadtrat Andreas Sarow seine Runden dreht, Spielgeräte des Stadtjugendrings oder Ponyreiten – geboten ist so einiges. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wiederum startet während des Aktionstags eine Radtour unter dem Motto „Wir suchen die Pforzheimer Radwege – mit Fernglas und Lupe“ , um auf die aus seiner Sicht schlechte Radinfrastruktur in Pforzheim hinzuweisen,

Auch Bürgermeisterin Sibylle Schüssler weiß, dass man in der Goldstadt dicke Bretter bohren und Überzeugungsarbeit muss. „Aber wir wollen das Radfahren voranbringen und dafür werben“, sagt Schüssler bei der Eröffnung.

Mehr lesen Sie am Montag, 3. Juni, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Nicola Arnet

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Georg Moritz

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