Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Die Beamten des Polizeipräsidiums Pforzheim, das neben der Stadt Pforzheim auch für den Enzkreis, den Kreis Calw und Freudenstadt zuständig ist, mussten nach Auskunft eines Sprechers bis zum Samstagvormittag rund 30 Ansammlungen von Personen auflösen.
Hintergrund sind die neuen Vorgaben des Landes Baden-Württemberg, die nun in Kraft getreten sind. Unter anderem sind demnach Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen mit mehr als drei Personen untersagt – Ausnahmen gelten aber zum Beispiel für Familien.


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Keine Corona-Partys in der Region
Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage von PZ-news erklärte, seien es keine geplanten Treffen oder gar Corona-Partys gewesen, sondern überwiegend spontane Zusammenkünfte mehrerer Personen. Körperlichen Widerstand habe niemand geleistet, als die Polizei die Ansammlungen auflöste, so der Sprecher weiter. Lediglich einige verbale Beschwerden habe es gegeben.
Pforzheim sperrt Spiel- und Grillplätze, Restaurants geschlossen
Um größere Menschenansammlungen zu unterbinden, sperrte die Stadtverwaltung in Pforzheim zuvor bereits Spiel- und Grillplätze. Restaurants in ganz Baden-Württemberg müssen ab Samstag ebenfalls geschlossen bleiben, genau wie Friseursalons. Lieferdienste sind weiterhin erlaubt. Strengere Regeln gelten bereits in einigen Städten und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe.


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Pforzheim am Samstag fast menschenleer
Eindrücke des PZ-Fotografen Georg Moritz zeigen: Die Stadt war am Samstagvormittag und Mittag nahezu menschenleer. Rund um die Schlössle-Galerie, wo sich sonst viele Gruppen treffen, war kaum etwas los. Auch in der Fußgängerzone sowie beim Einkaufszentrum auf dem Buckenberg und im Arlinger sah es ähnlich aus.
Social-Media-Nutzer der PZ berichteten allerdings im Tagesverlauf auch vereinzelt von langen Schlangen in Supermärkten und teilweise rücksichtslosem Verhalten der Kunden, etwa auf der Wilferdinger Höhe.

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Supermärkte, Drogerien und Bäckereien reagieren
Die Geschäfte, die zur kritischen Infrastruktur zählen, bleiben weiterhin geöffnet. Viele Supermärkte, Bäckereien und Drogerien in der Region haben unterdessen eigene Maßnahmen ergriffen. Schilder an den Türen weisen beispielsweise auf einen Sicherheitsabstand hin.

Andere wiederum stellen Möglichkeiten zur Handwäsche und Desinfektion bereit. Einige gehen sogar soweit und installieren sogenannte Spuckschütze an den Kassen, um ihr Personal zu schützen.


Spuckschutz an den Kassen - auch in Pforzheim


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