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Schulterschluss der Nachbarn auf dem Emiliensteg: Rami Suliman, Vorsitzenderder Jüdischen Gemeinde, die Schülersprecherinnen Elisa Waldhier, Stelia Ivanovaund Zelal Döner sowie „Hebel“-Schulleiter Bernhard Steger und GeschichtslehrerSebastian Barth (von links).
Hebel-Gymnasium
Pforzheim
Nach Hakenkreuz an Mülleimer: Schüler und Lehrer des Pforzheimer Hebel-Gymnasiums schockiert

Pforzheim. „Das Hakenkreuz richtet sich gegen uns alle als Demokraten.“ Zu dieser Schlussfolgerung kommen laut Sebastian Barth, Geschichtslehrer am Hebel-Gymnasium, die Schüler der Klasse 9b, nachdem sie erfahren haben, dass am vergangenen Sonntag nahe ihrer Schule, unweit ihres alltäglichen Lebensumfelds, ein Hakenkreuz auf einem Mülleimer entdeckt worden war. Die Nachricht sei das beherrschende Stundenthema gewesen – schließlich stehe ohnehin gerade „Medienkunde“ auf der Agenda des Deutschunterrichts. Viel wichtiger aber sei die gesellschaftliche Bedeutung, weil man direkt davon betroffen ist.

„Dieses Symbol steht für Hass auf Menschen mit Migrationshintergrund und anderen Kulturen“, sagt der besorgte Younes, dessen Familie aus Algerien stammt. Für Klara steht fest:

„Es ist traurig

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