Pforzheim. Erst hatte es das Würmtal erwischt, dann gleich zweimal das Nagoldtal: In den letzten Monaten sorgten mehrmals Erdrutsche in der Region für Aufsehen, nun sollen im Nagoldtal die Abssicherungsarbeiten starten, heißt es in einer Pressemitteilung.
Nachdem sich im Janur erneut Geröll im Nagoldtal gelöst hatte und die Bundesstraße deshalb halbseitig gesperrt werden musste, sah die Stadtverwaltung Handlungsbedarf. Der akut betroffene Hang einen Kilometer hinter dem Ortsausgang von Dillweißenstein wurde damals von Stadt-Mitarbeitern gemeinsam mit einem Spezialunternehmen begutachtet. Anschließend erfolgte eine geologische Bewertung gemeinsam mit Spezialisten des Regierungspräsidiums Freiburg. Danach werde laut Stadtverwaltung das weitere Vorgehen festgelegt, hieß es Ende Januar.


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Nun tielt das Grünflächen- und Tiefbauamt in einer Pressemitteilung mit: Am Montag, 4. Mai, starten die Arbeiten für die finale Sicherung des Hanges im Nagoldtal in Folge des Hangrutschs zu Beginn des Jahres.
In einem ersten Schritt werde dabei der alte Zaun zurückgebaut und das angesammelte Geröll aus dem Rückraum entfernt. Anschließend werde ein neuer Systemfangzaun installiert, der um rund fünf Meter in Richtung Unterreichenbach verlängert werde, heißt es in der Mitteilung.


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An der aktuellen Verkehrsführung vor Ort ändere sich nichts. Der Verkehr werde weiterhin mittels einer Ampelanlage geregelt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich eine Woche, heißt es abschließend in der Mitteilung.

