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Ein erster Schritt auf dem Weg der Verschönerung des Ortsbildes in Büchenbronn ist die Umgestaltung des Rathaus-Umfelds. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Ein erster Schritt auf dem Weg der Verschönerung des Ortsbildes in Büchenbronn ist die Umgestaltung des Rathaus-Umfelds. Foto: Lorch-Gerstenmaier
28.09.2017

Nach Ortsbildanalyse soll Büchenbronn schöner werden

Pforzheim-Büchenbronn. Mit der Ortsumfahrung wird es vorerst nichts – ebenso mit der Ortskernsanierung, so gerne es die Büchenbronner gerne hätten. Es fehlt der Stadt schlicht an den mindestens zwei Millionen Euro, die sie zu den drei Millionen Euro an Zuschüssen aus dem eigenen Etat zubuttern müsste. Aber jetzt darf es zumindest eine Nummer kleiner sein: Es wird eine Ortsbildanalyse erstellt – und dann werden die Konsequenzen gezogen. Wie das aussehen wird, erläuterte Reinhard Maier vom Amt für Stadtplanung, Liegenschaften und Vermessung bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung (der ersten nach der Sommerpause und dazu noch im komplett renovierten Sitzungssaal des Rathauses).

Für 25.000 Euro – ebenso viel wie im Ortsteil Hohenwart – erstellt das Planungsbüro Wick&Partner (Stuttgart) eine Ist-Analyse des Büchenbronner Ortskerns, ermittelt rund 20 Gebäude mit dem größten Handlungsbedarf, überprüft Bebauungspläne auf ihre Aktualität, zeigt gute Beispiele auf, erstellt einen Handlungs- und Maßnahmenkatalog und erstellt ein Gestaltungshandbuch in schriftlicher und digitaler Form. „Man muss die Eigentümer an der Ehre packen“, so Maier. Demnächst finde ein Auftaktgespräch statt – und Ende kommenden Jahres soll der Ortskern schöner und harmonischer aussehen.

Den gerade in Büchenbronn gerne erhobenen Vorwurf, die Stadt habe nur Geld für Sanierungsgebiete, wenn diese in der Innenstadt und nicht in den Ortsteilen lägen, lässt Maier nicht gelten: Die Kaiser-Friedrich-Straße – vor der Sanierung eine dunkle Häuserschlucht ohne Bäume – sei mit dem Ortskern Büchenbronn nicht zu vergleichen.

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