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Keinesfalls gesichert ist die Zukunft des Wartberg-Freibads. Foto: Ketterl/Archiv
Keinesfalls gesichert ist die Zukunft des Wartberg-Freibads. Foto: Ketterl/Archiv
20.09.2017

Nach Treffen wegen Bäder-Krise: Druck aufs Tempo

Pforzheim. Mitglieder des Gemeinderats fordern wegen der Dringlichkeit der Bäder-Misere eine Sonderklausur, möglichst noch im kommenden Monat. Das ist nach PZ-Informationen eine der herausstechenden Punkte eines nichtöffentlichen Treffens von OB Peter Boch, Moderator Dirk Büscher als Bäderdezernent und Erster Bürgermeister, Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler, einigen Stadträten und Ortsvorstehern.

Da ein „weißer Ritter“, sprich Investor, weit und breit nicht in Sicht sei, der als Investor für die Finanzierung eines Hallenbad-Zubaus auf dem Areal des Wartbergbads infrage kommt, sei der Grundsatzbeschluss des Gemeinderats, der sich – eben unter dieser Bedingung der Fremdfinanzierung – tendenziell für einen Zubau ausgesprochen hatte, hinfällig so ein Teilnehmer.

Am Rande der Bauausschuss-Sitzung am Mittwoch besprachen die aus Eutingen stammenden Stadträte Bernd Zilly (UB, auch Vorsitzender des Bürgervereins Mäurach) und Helge Hutmacher (CDU, gleichzeitig Eutinger Ortsvorsteher) die Möglichkeit, dass insbesondere der Stadtteil Huchenfeld im Falle einer Schließung des Stadtteilbads dagegen klagt. Grundlage wäre eine Bestandsgarantie des Eingemeindungsvertrags. Im ähnlich gelagerten Fall des Stadtteils Eutingen kommt noch hinzu, dass es dort mangels einer kommunalen Sporthalle außer dem Hallenbad gar keine städtische Sporteinrichtung im größten Stadtteil gibt.

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