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Von Krav Maga bis TSD: Selbstverteidigung ist sehr beliebt. Michael Grüner (rechts) brachte TSD nach Deutschland – und ist am 6. Februar beim Polizeisportverein zu Gast. Roessler/Privat
Von Krav Maga bis TSD: Selbstverteidigung ist sehr beliebt. Michael Grüner (rechts) brachte TSD nach Deutschland – und ist am 6. Februar beim Polizeisportverein zu Gast. Roessler/Privat
Von Krav Maga bis TSD: Selbstverteidigung ist sehr beliebt. Michael Grüner (rechts) brachte TSD nach Deutschland – und ist am 6. Februar beim Polizeisportverein zu Gast. Roessler/Privat
Von Krav Maga bis TSD: Selbstverteidigung ist sehr beliebt. Michael Grüner (rechts) brachte TSD nach Deutschland – und ist am 6. Februar beim Polizeisportverein zu Gast. Roessler/Privat
12.01.2016

Nach Übergriffen auf Frauen: Selbstverteidigungskurse gefragt

Die Teilnehmerzahlen von Selbstverteidigungskursen steigen momentan ebenso rapide an wie Verkaufszahlen von Reizgas und Elektroschockern – ein Trend, der landesweit zu verzeichnen ist. Auch die Nachfrage nach Pfefferspray ist deutlich angestiegen, wie Fachhändler Bernd Schmidt bestätigt.

Aktuell ist das Thema auch für den Polizeisportverein Pforzheim. Eine Judo-Kursreihe startet mit überdurchschnittlich hoher Einschreibungsquote, so der Leiter Timo Burger: „Ich gehe davon aus, dass die Ereignisse in Köln der Hauptgrund sind.“ Größtenteils junge Menschen meldeten sich an. Das Angebot wachse stetig, seit Kurzem ergänzt nun TSD-Training die Palette. Die seit Jahresbeginn unabhängige Sparte „Tactical Solutions for Defense“ hat einen etwas anderen Ansatz, als man es von Kampfsport gewohnt ist. Es geht weniger um das Perfektionieren kunstvoller Bewegungsabfolgen. Vielmehr liegt der Fokus auf grundlegenden Taktiken, die es ermöglichen einen Angreifer zu stoppen. Elemente aus unterschiedlichen Stilen werden kombiniert. Neben Tritten, Schlägen und Griffen geht es auch um den Einsatz von Stöcken als Waffen.

Event in der Jahnhalle

Um dieses neuartige Konzept in die Goldstadt zu bringen, wird am Samstag, 6. Februar, von 9.30 bis 17 Uhr ein Benefiz-Kampfkunst-Event in der Jahnhalle ausgerichtet, das Nützlichkeit mit Wohltätigkeit kombiniert. „Jeder, der Lust hat, reinzuschnuppern ist genauso willkommen wie professionelle Kampfsportler“, so Jessica Spiertz, eine der Veranstalterinnen. Gegen eine Spende von mindestens 50 Euro erhalten Interessierte die Möglichkeit, an einem sechsstündigen Seminar mit gemeinsamem Training teilzunehmen. Sämtliche Einnahmenüberschüsse kommen der Beratungsstelle Lilith zugute.

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