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Maria Weller Bushaltestelle Zivilcourage
Haltestelle Hohenzollernstraße: Maria Weller kehrt fürs PZ-Foto zurück an jenen Ort, an dem sie einen rassistischen Pöbler Paroli bot.
Röhr
Pforzheim
Nach mutigem Einsatz in Pforzheim: Maria Weller für „XY-Preis“ nominiert

Pforzheim. Es ist jetzt fast genau zwei Jahre her, dass Maria Weller der Kragen geplatzt ist. An einer Bushaltestelle an der Hohenzollernstraße in der Nordstadt hat ein lautstark pöbelnder und aggressiv auftretender Mittfünfziger andere Menschen rassistisch beleidigt und bedroht. „Nazi-Parolen“ seien gefallen, der „Hitler-Gruß“ gezeigt worden. Er habe Bewegungen gegenüber den dort sitzenden Menschen gemacht, als würde er sie mit dem Maschinengewehr erschießen, wie sich die kleine, schmale 74-Jährige erinnert. Maria Weller hätte sich wie andere ängstlich wegducken können, „aber ich kann so eine Ungerechtigkeit nicht aushalten“, sagt sie. Der Lohn für ihren Mut: Sie gehörte zu den rund drei Dutzend Nominierten für den diesjährigen „XY-Preis“ für Zivilcourage.

Das ZDF und die Macher der Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ schreiben seit einem

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