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Legen den Grundstein für die Neuapostolische Kirche an der Wildbader Straße: Karsten Müller, Martin Steinmetz, Jörg Vester, Andrea Steinmetz, Winfried Waldhauer, Andreas Denzinger, Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn, Matthias Stuhlinger, Elke Stuhlinger, Stephan Pfäffle und Karl Heinz Hartmann. 

Neuapostolische Gemeinde voller Vorfreude auf ihr neues Gotteshaus

Pforzheim. Der Neubau des Kirchengebäudes der Neuapostolischen Gemeinde Pforzheim-Brötzingen an der Wildbader Straße macht große Fortschritte. Wie deren Vorsteher Andreas Denzinger betont, freuten sich die Gemeindemitglieder auf ihr Gotteshaus, das rund 350 Gläubigen zweckmäßige, flexible und funktionale Räumlichkeiten bieten soll. Für die Grundsteinlegung am Freitag hatte die Gemeinde ein kurzes Programm zusammengestellt, zu dem Grußworte gehörten, aber auch das symbolische Einlegen einer noch provisorischen Zeitkapsel – unter anderem befüllt mit geistlichen Dokumenten und einer aktuellen Zeitungsausgabe –, die später im Altarraum ihren endgültigen Platz finden wird.

Von der Kirchenleitung übermittelte Bischof Jörg Vester Grüße vom Präsidenten der Neuapostolischen Kirche (NAK) Süddeutschland, Bezirksapostel Michael Ehrich. Vester dankte der Stadtverwaltung für ihre Unterstützung, die gute Zusammenarbeit bereits in der Phase der Grundstücksauswahl und beim Bebauungsplanverfahren. Ebenfalls dankte er allen Mitgliedern der NAK, die durch finanzielle Opferbereitschaft dazu beitrügen, dass überhaupt ein neues Kirchengebäude gebaut werden kann. Und der Bischof dankte dafür, „dass wir in einem Land leben, in dem Religionsfreiheit und Menschenrechte gelten und jeder seinen Glauben leben kann“. Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn freute sich auf eine weitere schöne Kirche in Pforzheim und eine Stätte der Begegnung. Dazu gehöre Mut in einer Zeit zunehmender Religionsferne.

Laut Architekt Stephan Pfäffle soll das Gotteshaus im Frühjahr 2023 bezogen werden können. Wie berichtet, entsteht an der Ecke Wildbader Straße/Sandweg das barrierefreie Gebäude mit 700 Quadratmetern Nutzfläche – als Ersatz für jenes am Grimmigweg.