Canan Tasdemir lehrt nun an derHochschule Pforzheim.
Karoline Schäfer/Hochschule Pf
Pforzheim
Neue Dozentin im Bereich Werkstoffe kommt an die  Hochschule Pforzheim

Pforzheim. Die Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim verstärkt ihr Team im Bereich Maschinenbau, Biomechanik und Produktentwicklung: Zum Sommersemester wurde Canan Tasdemir zur Professorin für Werkstofftechnologie und Nachhaltigkeit berufen.

Die Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim verstärkt ihr Team im Bereich Maschinenbau, Biomechanik und Produktentwicklung: Zum Sommersemester wurde Canan Tasdemir zur Professorin für Werkstofftechnologie und Nachhaltigkeit berufen.

„Mit ihrer Berufung gewinnt die Hochschule eine ausgewiesene Expertin für Werkstoffe, Fertigungsprozesse und nachhaltige Materialentwicklung“, heißt es in einer Pressemitteilung der Hochschule. In Lehre und Forschung wird sie sich insbesondere mit der ganzheitlichen Betrachtung von Werkstoffen beschäftigen – von der Herstellung über die Nutzungsphase bis hin zu Recycling und Kreislaufwirtschaft.

„Mit den Fächern im Bereich Werkstofftechnologie und Nachhaltigkeit vermittle ich den Studierenden ein Bewusstsein für Werkstoffe – von ihrer Entstehung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung oder zum Recycling. Ganz nach dem Motto: Verantwortung von Anfang bis Ende übernehmen“, sagt die neue Professorin.

Tasdemirs Bildungsweg zeigt laut Hochschule, dass technische Karrieren viele Wege kennen. Nach der Schule studierte sie Werkstoffingenieurwesen an der RWTH Aachen. Während des Studiums sammelte sie zudem praktische Erfahrung bei der Porsche AG in Weissach, wo sie im Bereich Schadensanalyse tätig war. Im Anschluss promovierte sie in Kooperation mit der Daimler AG im Bereich Verfahrensentwicklung. 2018 wechselte sie in die Gesamtfahrzeugentwicklung und arbeitete im Bereich Betriebsfestigkeit. Seit 2022 war sie in Böblingen in der Forschung tätig und beschäftigte sich mit innovativer und nachhaltiger Materialentwicklung.

Mit ihrer Berufung an die Hochschule Pforzheim bringe sie diese Kombination aus wissenschaftlicher Expertise und langjähriger Industrieerfahrung in die Ausbildung der Studierenden ein, heißt es. Dabei sei ihr auch die gesellschaftliche Perspektive von Technik wichtig. „Wir alle reisen gemeinsam in die Zukunft“, sagt sie mit einem Zitat des Physikers Stephen Hawking.