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Recht lose: Wegen des noch nicht verfestigten Rollsplitts kommt Joshua Pflüger beim Bremsen ins Schlingern. Foto: Seibel
Recht lose: Wegen des noch nicht verfestigten Rollsplitts kommt Joshua Pflüger beim Bremsen ins Schlingern. Foto: Seibel
Recht mühsam: PZ-Redakteurin Nicola  Arnet testet den Weg mit ihrem Buggy.
Recht mühsam: PZ-Redakteurin Nicola Arnet testet den Weg mit ihrem Buggy.
Recht tief: Probleme bereitet der Schotterbelag auch den Spaziergängern.
Recht tief: Probleme bereitet der Schotterbelag auch den Spaziergängern.
16.09.2015

Neue Schotterschicht auf dem Wasserleitungsweg führt zu Beschwerden

Die Stolperfallen sind weg, der schadstoffhaltige Asphalt auch und eigentlich sollte nun alles gut sein. Doch es mehren sich die Klagen über den erst jüngst sanierten Wasserleitungsweg.

„Das ist für mich keine Verbesserung“, sagt eine 67-jährige Pforzheimerin, die gerade in Richtung Parkplatz an der Büchenbronner Straße geht. Jeden Montag ist sie mit ihrer Bekannten auf „dieser schönen Strecke“ unterwegs und nicht glücklich über deren Zustand. Was sie und andere Spaziergänger, Jogger, Wanderer und Radfahrer stört, ist der neue Schotterbelag: Zu tief finden ihn viele, in der Mitte des Wegs zu stark angehäuft und nicht richtig befestigt. Auch Joshua Pflüger kann das bestätigen. Mit seinem Mountainbike hat der Pforzheimer zwar weniger Probleme beim Fahren. „Aber beim Bremsen rutscht der Belag schon etwas zur Seite weg“, sagt er.

Andere Radfahrer hingegen haben schon frustriert kehrt gemacht, weil sie nicht wirklich gut durch den Schotter kamen. Und auch Eltern müssen sich kräftig anstrengen, wenn sie ihren Kinderwagen durch den Rollsplitt schieben wollen. Aufgrund der derzeitigen Situation wird nun die Forderung nach Nachbesserungen an dem für 130 000 Euro sanierten Weg laut. Manch ein Kritiker befürchtet gar, dass Läufer, Wanderer und Radfahrer durch die Schotterpiste auf Pforzheims beliebtestem Wanderweg verprellt werden könnten. Diese Ansicht kann Jens Kück ganz und gar nicht teilen. Der SPD-Stadtrat hatte sich gemeinsam mit der Stadträtin der Grünen Liste, Sibylle Schüssler, und Büchenbronns Ortsvorsteher Bernhard Schuler für eine Modernisierung der 1,3 Kilometer langen Strecke stark gemacht, die dann vom baden-württembergischen Forst finanziert wurde.

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