
Pforzheim. Schambehaftet. So erleben Frauen ihre Situation, wenn sie psychischer und körperlicher Gewalt in einer Beziehung ausgesetzt sind. Es dauert oft lange, sich endgültig vom Täter zu lösen. Dazwischen liegt meist ein langer Leidensweg, auf dem die Betroffenen auf unterschiedliche Hilfsangebote und Informationen angewiesen sind.
Wenn sie – wie die 35-Jährige, die Diakonie-Lotsin Manuela Büchner-Heinkel aktuell begleitet – auch noch zwei Kinder haben, ist Begleitung Gewaltgeschädigter etwa bei Amtsgängen oder zur Polizei für die Frauen eine enorme Entlastung. Zehn Anfragen erhalten Büchner-Heinkel und ihre Diakonie-Kollegin im Schnitt pro Monat. Manche Klientinnen werden von der Polizei geschickt, andere vom Jugendamt. Die beiden Lotsinnen
Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden
Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:
Angebote mit gedruckter Tageszeitung
