Vom neuerlichen Bahnstreik ist am frühen Donnerstagmorgen am Pforzheimer Hauptbahnhof kaum etwas zu spüren.
Meyer
Pforzheim
Neuer Bahnstreik gestartet - bislang kaum Auswirkungen in Pforzheim zu spüren
  • son/tom/dpa/lsw

Pforzheim. Wenige Stunden nach dem Start des neuerlichen Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist von den Auswirkungen am Pforzheimer Hauptbahnhof nur wenig zu spüren.

Hauptsächlich IC-Verbindungen sind am Morgen ausgefallen, der Verkehr der Regionalbahnen bleibt zumindest bislang weitgehend unbetroffen vom inzwischen dritten Streik innerhalb weniger Wochen.

Hauptsächlich IC-Verbindungen sind am Morgen vom Streik der GDL betroffen.
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Insgesamt ist es in Baden-Württemberg jedoch bereits zu zahlreichen Zugausfälle und Verspätungen gekommen. Der Ersatzplan sei jedoch gut angelaufen, teilte eine Sprecherin der Bahn am Morgen mit.

Streik soll fünf Tage dauern

Im Regionalverkehr will die Bahn etwa 40 Prozent des regulären Fahrplans aufrechterhalten, im Fernverkehr rund 25 Prozent. S-Bahn-Linien im Stuttgarter Großraum sollen im Stundentakt fahren.

Fünf Tage lang wird es aller Voraussicht nach zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen, erst ab Dienstag sollen alle Züge wieder planmäßig fahren. Die GDL-Mitglieder verlangen unter anderem eine Corona-Prämie von 600 Euro und 3,2 Prozent mehr Geld in zwei Stufen. Die Bahn will die Erhöhung nach den Corona-Verlusten über eine längere Zeit strecken.

Die S6 fährt am Donnerstagmorgen planmäßig nach Bad Wildbad.
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Noch am Mittwochabend teilte die Bahn mit, zentrale Forderungen der Gewerkschaft erfüllen zu wollen. Die Gewerkschaft äußerte sich zunächst allerdings nicht.